Proktologie für Enddarm und After.

Blut am Papier, Schmerzen beim Stuhlgang, Juckreiz oder ein Knoten am After: Solche Beschwerden sind häufig und oft harmlos, aber nicht immer. Die proktologische Sprechstunde klärt die Ursache in Ruhe und bespricht, was passt.

  • Zwei Kliniken in Wertheim
  • Kasse im Bürgerspital
  • Diskrete Sprechstunde

5.888 Bewertungen auf ProvenExpert

  • WenigeMinuten dauert die Untersuchung meist
  • Ambulantoder kurz stationär, je nach Eingriff
  • 6–8Wochen, dann gilt eine Fissur als chronisch
  • 6Wochen Salbe, bevor eine Fissur operiert wird

Richtwerte der Kliniken und, zur Analfissur, der Leitlinie. Ihren Plan besprechen Sie in der Sprechstunde.

Enddarm und After

Was hinter den Beschwerden stecken kann.

Die Proktologie befasst sich mit Erkrankungen des Enddarms, des Analkanals und des Beckenbodens. Beschwerden in diesem Bereich sind weit verbreitet, werden aber aus Scham oft lange verschwiegen. Dabei steckt häufig eine harmlose Ursache dahinter, und vieles lässt sich ohne Operation lindern. Zu den häufigen Erkrankungen zählen vergrößerte Hämorrhoiden, die Analfissur, die Analvenenthrombose und der Analabszess, aus dem eine Fistel entstehen kann.

Die Art der Beschwerden gibt oft einen ersten Hinweis. Stechende Schmerzen beim Stuhlgang passen zu einer Analfissur, ein plötzlich aufgetretener, bläulicher Knoten am Afterrand zu einer Analvenenthrombose, pochende und zunehmende Schmerzen mit Schwellung eher zu einem Abszess. Blut, Juckreiz, Nässen, Stuhlschmieren oder ungewollter Stuhlverlust können viele Ursachen haben. Gewissheit bringt erst die Untersuchung – bei Blut umso mehr, weil dahinter auch eine ernste Erkrankung wie Darmkrebs stecken kann.

Die Analfissur ist ein schmaler, längs verlaufender Einriss in der empfindlichen Haut des Analkanals, meist an seiner hinteren Seite. Häufig geht ihr harter Stuhl voraus. Als zentral gilt ein verkrampfter innerer Schließmuskel: Er mindert die Durchblutung, der Riss heilt schlecht, und der Schmerz verstärkt die Verkrampfung. Heilt eine Fissur nicht binnen sechs bis acht Wochen, gilt sie als chronisch; oft bilden sich dann verhärtete Ränder und ein kleiner Hautzipfel, die Vorpostenfalte. Liegt sie ungewöhnlich oder gibt es mehrere, wird nach einer Grunderkrankung wie Morbus Crohn gesucht.

Eine frische Fissur heilt häufig ohne Eingriff. Grundlage ist weicher Stuhl, der ohne Pressen kommt. Eine Salbe, die den Schließmuskel entspannt, gibt dem Riss über einige Wochen Zeit zu heilen, eine betäubende Salbe kann die Schmerzen lindern. Eine chronische Fissur wird in der Regel zunächst sechs Wochen so behandelt. Heilt sie nicht, kommen eine Spritze, die den Muskel vorübergehend entspannt, oder ein kleiner Eingriff infrage, die Fissurektomie – nach der Leitlinie das erste Verfahren unter den Operationen. Den inneren Schließmuskel teilweise einzuschneiden, bleibt wegen des Risikos für die Kontinenz, das sichere Halten von Stuhl und Luft, die Ausnahme.

Die Behandlung

Erst klären, dann behandeln.

Abklären

Gespräch und Untersuchung zeigen meist schon, woher die Beschwerden kommen. Bleibt eine Blutung unklar, folgt eine Darmspiegelung.

Lindern

Viele Beschwerden bessern sich mit weichem Stuhlgang, passenden Salben und sanfter Pflege. Auch eine frische Analfissur heilt so oft ab.

Eingreifen

Wenn nötig, folgt ein Eingriff: vom Veröden oder Abbinden vergrößerter Hämorrhoiden über die zügige Eröffnung eines Abszesses bis zur Operation.

Der Weg

Vom ersten Gespräch bis zur Kontrolle.

Welche Behandlung passt, zeigt erst die Untersuchung. Vieles lässt sich in der Sprechstunde klären, manches braucht einen Eingriff.

  1. Gespräch

    Seit wann, wie oft, wobei es schmerzt oder blutet: Die Beschwerden werden in Ruhe besprochen, ebenso Vorerkrankungen und Medikamente. Keine Frage ist dabei zu intim.

  2. Untersuchung

    Betrachtung, behutsames Tasten und meist eine Proktoskopie, die Spiegelung des Analkanals mit einem kleinen Instrument.

  3. Abklärung

    Lässt sich eine Blutung am Enddarm nicht erklären, ergänzt eine Darmspiegelung die Untersuchung, um Ursachen weiter oben im Darm auszuschließen.

  4. Behandlung

    Zuerst meist ohne Eingriff, mit Stuhlregulation, Salben und Pflege. Hilft das nicht ausreichend, ist ein Eingriff möglich – ambulant oder mit kurzem Aufenthalt, je nach Befund.

  5. Nachsorge

    Kontrollen in der Sprechstunde begleiten die Heilung. Ein weicher Stuhlgang bleibt auch danach wichtig, um Rückfällen vorzubeugen.

Kasse oder Selbstzahlung

Wer die Kosten trägt.

Gesetzlich versichert

Kassenleistung im Bürgerspital Wertheim.

Sprechstunde, Untersuchung und medizinisch notwendige Behandlung bis zur Operation übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung. Gesetzlich Versicherte werden dafür im Bürgerspital behandelt, dem Plankrankenhaus am Standort.

Termine gibt es nach Vereinbarung, in der Regel mit Überweisung. Bei plötzlichen starken Schmerzen, Fieber oder kräftiger Blutung führt der Weg direkt in eine Notaufnahme.

Privat versichert oder selbst zahlend

Zusätzlich in der Main-Tauber-Klinik.

Auch für privat Versicherte ist die medizinisch notwendige Behandlung eine Leistung ihrer Krankenversicherung.

Privat Versicherte und Selbstzahlende können neben dem Bürgerspital die Main-Tauber-Klinik wählen, eine Privatklinik, die in das Bürgerspital eingebettet ist. Bei Selbstzahlung hängen die Kosten von Befund und Behandlung ab.

Fachärztinnen und Fachärzte

Ihre Ärztinnen und Ärzte.

Die Proktologie ist in Wertheim Teil der Klinik für Chirurgie. Für Sprechstunde, Untersuchung und Eingriffe ist die Allgemein- und Visceralchirurgie zuständig.

  • Maksims MargolinsFacharzt für AllgemeinchirurgieWertheim
  • Dr. med. Gerhard SchüderFacharzt für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie / Facharzt für spezielle VisceralchirurgieWertheim
  • Rangel ShahanskiFacharzt für AllgemeinchirurgieWertheim
  • Mohamad ShalabiFacharzt für Allgemein- und VisceralchirurgieWertheim

Standorte

Wo behandelt wird.

Jede Klinik zeigt auf ihrer eigenen Seite, wie die Behandlung dort abläuft.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Wann ist ein Termin in der Proktologie sinnvoll?

Wenn Blut am Papier oder im Stuhl auftaucht, der Stuhlgang schmerzt, es juckt oder nässt, ein Knoten zu tasten ist oder Stuhl ungewollt abgeht. Auch was trotz Selbsthilfe nach zwei bis drei Wochen nicht besser wird, ist ein Anlass. Starke Schmerzen, Fieber oder viel Blut sollten zeitnah untersucht werden.

Tut die Untersuchung weh?

In der Regel nicht, und viele erleben sie als harmloser als befürchtet. Bei einer frischen Fissur ist der Afterrand allerdings sehr empfindlich. Dann genügt zunächst oft das behutsame Betrachten; die Spiegelung folgt später oder in Betäubung.

Was kann ich selbst tun?

Den Stuhl weich halten: ballaststoffreich essen, genug trinken, sich bewegen. Nicht pressen, nicht lange auf der Toilette sitzen und den Afterbereich sanft mit Wasser reinigen statt mit parfümierten Tüchern. Nach einer Fissur kann ballaststoffreiche Kost auch Rückfällen vorbeugen.

Was geschieht bei einer Fissurektomie?

Der Riss wird samt verhärteter Ränder und Vorpostenfalte flach herausgeschnitten, der Schließmuskel wird geschont. Die Wunde bleibt offen und heilt in einigen Wochen von innen; das Gewebe wird feingeweblich untersucht. Möglich sind Nachblutung oder Entzündung, und nicht jede Fissur heilt beim ersten Mal.

Was ist eine Analvenenthrombose?

Ein Blutgerinnsel in einer kleinen Vene am Afterrand. Es zeigt sich als plötzlicher, bläulicher und oft sehr schmerzhafter Knoten. Je nach Ausprägung genügen Salbe und Schmerzmittel, oder das Gerinnsel wird mit einem kleinen Eingriff entlastet. Von Hämorrhoiden unterscheidet sie am sichersten die Untersuchung.

Kann Blut am Toilettenpapier harmlos sein?

Ja, häufig stecken Hämorrhoiden oder eine Fissur dahinter. Weil Blut aber auch auf eine ernste Erkrankung wie Darmkrebs hinweisen kann, gehört jede Blutung einmal ärztlich abgeklärt. Bleibt die Ursache offen, folgt eine Darmspiegelung; eine Operation am Darm wäre Sache der Darmchirurgie.

Übernimmt die Krankenkasse die Behandlung?

Ja, wenn sie medizinisch notwendig ist – bei gesetzlich wie privat Versicherten, von der Untersuchung bis zur Operation. Gesetzlich Versicherte werden dafür im Bürgerspital behandelt.

Beratung

Persönlich beraten lassen.

Schildern Sie Ihr Anliegen – die passende Klinik meldet sich bei Ihnen.

Die CGCE Group in den Medien

  • ARD
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • WAZ
  • ProSieben
  • DIE WELT
  • Hamburger Abendblatt
  • SWR
  • Süddeutsche Zeitung
  • Stuttgarter Zeitung
  • FOCUS
  • Handelsblatt
  • Berliner Morgenpost
  • Galileo
  • BILD
  • Gala
  • Brigitte
  • Apotheken Umschau
  • Mannheimer Morgen
  • Bild der Frau
  • sonnenklar.TV
  • Main-Echo
  • Klassik Radio
  • Fränkische Nachrichten
  • Bild der Frau Schlank & fit
  • Radio Gong 96.3

Bewertungen

Was Patientinnen und Patienten über uns sagen.

CGCE GroupVerifiziert

5.888 Bewertungen auf ProvenExpert

  • Maria

    Wow, was für ein erster Eindruck! Dr. Frank Gruner, dessen Professionalität von jahrelanger Erfahrung zeugt, war äußerst verständlich und menschlich (was mir sehr wichtig war). Er verstand meine Bedürfnisse, und seine Erklärungen und Anweisungen entsprachen genau meinen Vorstellungen. Die Patientenberaterin Jennifer war mit ihrem Charme ebenfalls eine große Hilfe und erklärte mir alles Notwendige und den weiteren Ablauf. Auch die Mitarbeiter am Empfang waren sehr höflich und freundlich. Ich melde mich nach der Operation mit meinen Eindrücken zurück. Vielen Dank an alle!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich habe eine Unterlidstraffung machen lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mein Dank geht vor allem an Frau Dr. Simidjiiska für ihre Fürsorge, Kompetenz und Empathie. Aber auch das gesamte Team der Klinik macht einen hervorragenden Job!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich bin rundum begeistert von meiner Erfahrung in dieser Haartransplantationsklinik. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachsorge war alles hervorragend organisiert und professionell. Das gesamte Team war unglaublich freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Man hat sich jederzeit gut aufgehoben und ernst genommen gefühlt. Besonders positiv fand ich, dass sich alle Mitarbeiter ausreichend Zeit genommen haben, um meine Fragen zu beantworten und jeden Schritt verständlich zu erklären. Auch der Service war erstklassig. Die Organisation, die Betreuung vor und nach dem Eingriff sowie die Kommunikation waren wirklich hervorragend. Das gesamte Team hat einen sehr kompetenten und gleichzeitig menschlichen Eindruck gemacht. Die Klinik selbst ist modern, sauber und sehr gut ausgestattet. Während der Behandlung wurde äußerst sorgfältig und professionell gearbeitet, und ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, in guten Händen zu sein. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die tolle Betreuung und den freundlichen Umgang! Ich kann die Klinik absolut weiterempfehlen und bin mit meiner bisherigen Erfahrung sehr zufrieden. Wer Wert auf Professionalität, Qualität und einen hervorragenden Service legt, ist hier meiner Meinung nach bestens aufgehoben.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Andre W.

    Bisher war es nur ein Beratungsgespräch aber es war sehr gut.

    Weight Doctors Group
  • David C.

    Ich fand, dass der Arzt gut und verständlich erklärt hat. Ich habe diese Woche noch einen Termin in einer anderen Klinik, da ich mich gründlich informieren möchte; auch der Preis wird dabei eine Rolle spielen – darüber bin ich ganz offen.

    QUOLE Medisch Centrum
  • Momo

    Hervorragende Behandlung. Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge hat mir Dr. Koch stets ein sehr gutes Gefühl vermittelt. Ich litt jahrelang unter einer echten Gynäkomastie, nach der OP kann sich das Ergebnis sehen lassen, mein Selbstbewusstsein ist endlich zurückgekehrt. Ich kann die Alster Klinik jedem empfehlen, der schon lange mit dem Gedanken spielt sich operieren zu lassen.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Anonym

    Dr. Schubert gab mir das Gefühl, in genau der richtigen Praxis zu sein für mein Anliegen. Ich habe mich beim Beratungsgespräch sehr wohl gefühlt und verstanden gefühlt.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Lieselotte S.

    Über die ehrliche Einschätzung

    Alster-Klinik Hamburg
  • Hannelore G.

    Ich habe mich sehr wohl geführt, das Gespräch war sehr gut, die Ärztin hat mir sehr ausführlich alles erklärt und bin mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gegangen.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Carmen K.

    Ich bin eine sehr ängstliche Person. Bei Herrn Dr. Neis habe ich mich sofort wohlgefühlt. Behandlungsgespräche, Umgang, Freundlichkeit – es passt alles. Ich kann ihn ohne Bedenken und Einschränkung nur weiter empfehlen. Dankeschön Herr Dr. Neis für die tolle Arbeit.

    CGCE Group
  • Michaela L.

    Dr. Klarner ist sehr nett, hat mich sehr gut beraten und aufgeklärt. Ich hab mich gut aufgehoben gefühlt, vielen Dank!

    Alster-Klinik Hamburg
  • Vanessa T.

    Ich habe mich sehr gut aufgenommen und beraten gefühlt und würde mich jederzeit wieder für die Westfalenklinik entscheiden.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie

12 Marken an 23 Standorten in sechs Ländern

Welcher Standort liegt Ihnen am nächsten?

Terminbuchen