Radiologie mit CT und MRT.

Röntgen, CT und MRT zeigen, was von außen verborgen bleibt: Brüche, Blutungen, Entzündungen. Welches Verfahren passt, hängt von der medizinischen Frage ab – und vom Strahlenschutz.

  • Röntgen und CT in der Klinik
  • Für Notaufnahme und Station
  • Zwei Kliniken in Wertheim

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  • 20–50Minuten dauert eine MRT in der Regel
  • 2–7Tage natürliche Strahlung ≈ ein Lungenröntgen
  • KeineRöntgenstrahlen bei MRT und Ultraschall
  • Pflichtärztliche Begründung vor Röntgen und CT

Richtwerte nach Bundesamt für Strahlenschutz und Krebsinformationsdienst. Dauer und Dosis hängen von Untersuchung und Körperbau ab.

Die Bildgebung

Ein Blick ins Innere.

Die Radiologie ist das Fachgebiet der medizinischen Bildgebung. Sie macht Knochen, Organe und Gefäße sichtbar, ohne dass operiert werden muss, und liefert die Grundlage für viele Entscheidungen: ob ein Bruch gerichtet, eine Entzündung behandelt oder ein Eingriff geplant wird. Im Mittelpunkt stehen Röntgen, Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT), ergänzt durch den Ultraschall.

Röntgen und CT arbeiten mit Röntgenstrahlen, die das Gewebe unterschiedlich stark durchdringen: Knochen erscheinen hell, die luftgefüllte Lunge dunkel. Eine Röntgenaufnahme eignet sich etwa für Brüche, Lungenentzündungen oder Kontrollen nach einer Operation. Bei der CT kreist die Röntgenröhre um den Körper, ein Computer errechnet daraus Schnittbilder, auf denen sich nichts überdeckt. Weil sie schnell und genau ist, gilt sie im Notfall oft als Verfahren der Wahl: bei Verdacht auf Schlaganfall, um eine Blutung im Kopf von einem Gefäßverschluss zu unterscheiden, nach schweren Unfällen oder bei unklaren Schmerzen in Bauch und Brust.

Die MRT, auch Kernspintomografie genannt, kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Ein starkes Magnetfeld und Radiowellen erzeugen Bilder mit besonders feinen Unterschieden in Weichteilen: im Gehirn und Rückenmark, an Bandscheiben, Gelenken und Bändern, in vielen Organen. Dafür dauert die Untersuchung länger, das Gerät klopft laut, und die Röhre ist eng. Metall im Körper, etwa ein Herzschrittmacher, muss vorher bekannt sein.

Für Röntgenstrahlen gilt ein klarer Grundsatz: Jede Anwendung muss ärztlich gerechtfertigt sein. Eine Ärztin oder ein Arzt mit Fachkunde im Strahlenschutz wägt den Nutzen gegen das Risiko ab; Verfahren ohne Röntgenstrahlen wie Ultraschall oder MRT werden dabei mitbedacht, und die Dosis bleibt so gering, wie es die Frage erlaubt. Ist das Gerät ausgeschaltet, ist auch die Strahlung weg – im Körper bleibt nichts davon zurück.

Die Verfahren

Drei Wege, ins Innere zu sehen.

Röntgen

Ein Bild in einem Bruchteil einer Sekunde, mit geringer Dosis. Es zeigt Knochen und Lunge; auf Station und Intensivstation nimmt ein fahrbares Gerät auch direkt am Bett auf.

CT

Schnittbilder großer Körperabschnitte in kurzer Zeit. Im Notfall zeigt die CT Blutungen, verletzte Organe oder ein Gerinnsel in der Lunge – bei Bedarf mit Kontrastmittel über die Vene.

MRT

Fein gezeichnete Bilder von Gehirn, Rückenmark, Gelenken und Weichteilen, ganz ohne Röntgenstrahlen. Die Untersuchung dauert länger als eine CT und ist deutlich lauter.

Der Ablauf

Von der Frage zum Befund.

Jede Bildgebung beginnt mit einer medizinischen Frage. Sie bestimmt, welches Verfahren gewählt und wie die Untersuchung vorbereitet wird.

  1. Fragestellung

    Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt beschreibt, was geklärt werden soll. Vor Röntgen und CT prüft eine Ärztin oder ein Arzt mit Fachkunde im Strahlenschutz, ob die Untersuchung gerechtfertigt ist.

  2. Vorbereitung

    Gefragt wird nach Schwangerschaft, Implantaten, Allergien sowie Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen. Schmuck und Metall werden abgelegt; frühere Aufnahmen helfen beim Vergleich.

  3. Untersuchung

    Wichtig ist, ruhig zu liegen und bei der CT auf Ansage kurz die Luft anzuhalten. Wird Kontrastmittel gebraucht, fließt es über eine Vene im Arm; über eine Sprechanlage bleibt das Team in Kontakt.

  4. Auswertung

    Eine Fachärztin oder ein Facharzt für Radiologie beurteilt die Bilder, vergleicht sie mit Voraufnahmen und fasst das Ergebnis in einem Befund zusammen. Im Notfall wird das Wichtigste sofort weitergegeben.

  5. Besprechung

    Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt erklärt das Ergebnis und bespricht, wie es weitergeht.

Kasse, privat, selbst zahlend

Wer die Bildgebung bezahlt.

Gesetzlich versichert

Kassenleistung, wenn ärztlich angezeigt.

Röntgen, CT und MRT gehören zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn sie medizinisch notwendig sind. In der Notaufnahme und auf Station sind sie Teil der Krankenhausbehandlung – in Wertheim im Bürgerspital, dem Plankrankenhaus.

Ambulant, also ohne Aufenthalt im Krankenhaus, setzt eine radiologische Untersuchung eine Überweisung voraus.

Privat versichert oder selbst zahlend

Nach Tarif, mit ärztlichem Anlass.

Private Krankenversicherung und Beihilfe erstatten medizinisch notwendige Bildgebung nach ihren Bedingungen. Privat Versicherte und Selbstzahlende werden in Wertheim auch in der Main-Tauber-Klinik betreut, der Privatklinik unter demselben Dach.

Röntgen und CT setzen auch für Selbstzahlende eine ärztliche Begründung voraus; eine Aufnahme allein auf Wunsch sieht das Strahlenschutzrecht nicht vor.

Standorte

Wo behandelt wird.

Jede Klinik zeigt auf ihrer eigenen Seite, wie die Behandlung dort abläuft.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Wie hoch ist die Strahlenbelastung?

Das hängt von Verfahren und Körperregion ab. Eine Röntgenaufnahme der Lunge entspricht etwa der natürlichen Strahlung weniger Tage bis einer Woche. Eine CT liegt deutlich höher, je nach Region etwa bei der natürlichen Strahlung von einem halben Jahr bis zu mehreren Jahren. MRT und Ultraschall kommen ohne Röntgenstrahlen aus.

Warum bekomme ich keine Bleischürze?

Moderne Geräte begrenzen die Strahlung genau auf die untersuchte Region. Die Strahlenschutzkommission empfiehlt deshalb seit 2022, Schutzmittel wie Bleischürzen bei Patientinnen und Patienten nur noch in den wenigsten Fällen einzusetzen.

Geht eine MRT mit Herzschrittmacher oder Implantat?

Oft, aber nicht immer. Viele neuere Schrittmacher und Implantate sind unter bestimmten Bedingungen für die MRT zugelassen; das steht im Implantatausweis. Deshalb jedes Implantat, jede Pumpe und jeden Metallsplitter vorher angeben und den Ausweis mitbringen – ohne Klärung wird nicht untersucht.

Was ist, wenn ich Platzangst habe?

Das sollte das Team vorher wissen. Bei der CT liegt der größte Teil des Körpers außerhalb des Rings, dessen Öffnung etwa 70 bis 80 Zentimeter misst. Die MRT-Röhre ist enger; hier helfen genaue Erklärungen, eine Klingel in der Hand und manchmal ein beruhigendes Medikament – danach bitte nicht selbst Auto fahren.

Wozu dient Kontrastmittel, und ist es riskant?

Kontrastmittel lassen Gefäße, Entzündungen und manche Veränderungen deutlicher hervortreten. Bei der CT spüren viele beim Einspritzen ein kurzes Wärmegefühl. Ernste Nebenwirkungen sind selten: möglich ist eine Belastung von Nieren oder Schilddrüse, sehr selten eine allergische Reaktion. Deshalb wird vorher danach gefragt.

Darf ich in der Schwangerschaft untersucht werden?

Wer schwanger ist oder es sein könnte, sagt es bitte vorher. Röntgen und CT werden dann besonders streng abgewogen und, wenn möglich, verschoben oder durch Ultraschall ersetzt. Auch eine MRT folgt einer sorgfältigen Abwägung, vor allem in den ersten drei Monaten. Ist die Gesundheit der Mutter in Gefahr, hat die rasche Diagnose Vorrang.

Was sollte ich mitbringen?

Überweisung, Versichertenkarte und Medikamentenplan, dazu Implantatausweise sowie frühere Aufnahmen mit Befunden, etwa auf CD. Wer einen Röntgenpass führt, legt ihn vor. Vor einer Untersuchung mit Kontrastmittel sind aktuelle Nierenwerte hilfreich.

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Bewertungen

Was Patientinnen und Patienten über uns sagen.

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5.888 Bewertungen auf ProvenExpert

  • Maria

    Wow, was für ein erster Eindruck! Dr. Frank Gruner, dessen Professionalität von jahrelanger Erfahrung zeugt, war äußerst verständlich und menschlich (was mir sehr wichtig war). Er verstand meine Bedürfnisse, und seine Erklärungen und Anweisungen entsprachen genau meinen Vorstellungen. Die Patientenberaterin Jennifer war mit ihrem Charme ebenfalls eine große Hilfe und erklärte mir alles Notwendige und den weiteren Ablauf. Auch die Mitarbeiter am Empfang waren sehr höflich und freundlich. Ich melde mich nach der Operation mit meinen Eindrücken zurück. Vielen Dank an alle!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich habe eine Unterlidstraffung machen lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mein Dank geht vor allem an Frau Dr. Simidjiiska für ihre Fürsorge, Kompetenz und Empathie. Aber auch das gesamte Team der Klinik macht einen hervorragenden Job!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich bin rundum begeistert von meiner Erfahrung in dieser Haartransplantationsklinik. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachsorge war alles hervorragend organisiert und professionell. Das gesamte Team war unglaublich freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Man hat sich jederzeit gut aufgehoben und ernst genommen gefühlt. Besonders positiv fand ich, dass sich alle Mitarbeiter ausreichend Zeit genommen haben, um meine Fragen zu beantworten und jeden Schritt verständlich zu erklären. Auch der Service war erstklassig. Die Organisation, die Betreuung vor und nach dem Eingriff sowie die Kommunikation waren wirklich hervorragend. Das gesamte Team hat einen sehr kompetenten und gleichzeitig menschlichen Eindruck gemacht. Die Klinik selbst ist modern, sauber und sehr gut ausgestattet. Während der Behandlung wurde äußerst sorgfältig und professionell gearbeitet, und ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, in guten Händen zu sein. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die tolle Betreuung und den freundlichen Umgang! Ich kann die Klinik absolut weiterempfehlen und bin mit meiner bisherigen Erfahrung sehr zufrieden. Wer Wert auf Professionalität, Qualität und einen hervorragenden Service legt, ist hier meiner Meinung nach bestens aufgehoben.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Andre W.

    Bisher war es nur ein Beratungsgespräch aber es war sehr gut.

    Weight Doctors Group
  • David C.

    Ich fand, dass der Arzt gut und verständlich erklärt hat. Ich habe diese Woche noch einen Termin in einer anderen Klinik, da ich mich gründlich informieren möchte; auch der Preis wird dabei eine Rolle spielen – darüber bin ich ganz offen.

    QUOLE Medisch Centrum
  • Momo

    Hervorragende Behandlung. Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge hat mir Dr. Koch stets ein sehr gutes Gefühl vermittelt. Ich litt jahrelang unter einer echten Gynäkomastie, nach der OP kann sich das Ergebnis sehen lassen, mein Selbstbewusstsein ist endlich zurückgekehrt. Ich kann die Alster Klinik jedem empfehlen, der schon lange mit dem Gedanken spielt sich operieren zu lassen.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Anonym

    Dr. Schubert gab mir das Gefühl, in genau der richtigen Praxis zu sein für mein Anliegen. Ich habe mich beim Beratungsgespräch sehr wohl gefühlt und verstanden gefühlt.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Lieselotte S.

    Über die ehrliche Einschätzung

    Alster-Klinik Hamburg
  • Hannelore G.

    Ich habe mich sehr wohl geführt, das Gespräch war sehr gut, die Ärztin hat mir sehr ausführlich alles erklärt und bin mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gegangen.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Carmen K.

    Ich bin eine sehr ängstliche Person. Bei Herrn Dr. Neis habe ich mich sofort wohlgefühlt. Behandlungsgespräche, Umgang, Freundlichkeit – es passt alles. Ich kann ihn ohne Bedenken und Einschränkung nur weiter empfehlen. Dankeschön Herr Dr. Neis für die tolle Arbeit.

    CGCE Group
  • Michaela L.

    Dr. Klarner ist sehr nett, hat mich sehr gut beraten und aufgeklärt. Ich hab mich gut aufgehoben gefühlt, vielen Dank!

    Alster-Klinik Hamburg
  • Vanessa T.

    Ich habe mich sehr gut aufgenommen und beraten gefühlt und würde mich jederzeit wieder für die Westfalenklinik entscheiden.

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