Polytrauma und Schockraum nach schwerem Unfall.

Nach einem schweren Unfall sind oft mehrere Körperregionen zugleich verletzt. Im Schockraum arbeitet ein Team nach festem Schema: zuerst Atmung und Kreislauf sichern, dann die Verletzungen erkennen und der Reihe nach versorgen.

  • Notruf 112
  • Neun Ärztinnen und Ärzte
  • Intensivstation in der Klinik

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  • 112Notruf bei Lebensgefahr, kostenlos
  • ABCDESchema: Lebenswichtiges wird zuerst gesichert
  • CTvom Kopf bis zum Becken in einem Durchgang
  • Teamaus Unfallchirurgie, Anästhesie, Radiologie

Abläufe der Schwerverletzten-Versorgung. Welche Klinik angefahren wird, entscheidet der Rettungsdienst.

Das Polytrauma

Mehrere Verletzungen zugleich.

Von einem Polytrauma sprechen Ärztinnen und Ärzte, wenn mehrere Körperregionen oder Organsysteme gleichzeitig verletzt sind und mindestens eine dieser Verletzungen oder ihr Zusammenwirken lebensbedrohlich ist. Häufige Ursachen sind Verkehrsunfälle, Stürze aus großer Höhe und schwere Arbeitsunfälle.

Die eigentliche Gefahr ist oft nicht zu sehen: eine innere Blutung in Bauch oder Becken, eine verletzte Lunge, ein Schädel-Hirn-Trauma. Verliert der Körper viel Blut, gerät er in einen Schock, und die Organe werden nicht mehr ausreichend versorgt. Deshalb gilt eine feste Reihenfolge: Was das Leben am schnellsten bedroht, wird zuerst behandelt – auch wenn ein gebrochenes Bein sichtbarer ist.

Die Versorgung beginnt am Unfallort. Rettungsdienst und Notärztin oder Notarzt sichern die Atemwege, stillen Blutungen und stellen die Wirbelsäule ruhig. Die Leitstelle sucht eine geeignete Klinik aus und meldet die Verletzten dort an, damit das Team bereitsteht, bevor der Rettungswagen eintrifft.

Der Schockraum ist ein eigener Behandlungsraum der Notaufnahme, ausgestattet für die Aufnahme Schwerverletzter. Unfallchirurgie, Anästhesie, Radiologie und Pflege arbeiten dort nach dem ABCDE-Schema: Atemweg, Atmung, Kreislauf, neurologischer Zustand, dann die Untersuchung des ganzen Körpers. Nach der Erstversorgung folgen oft Tage auf der Intensivstation, weitere Operationen und eine lange Rehabilitation.

Der Schockraum

Was der Schockraum leistet.

Sichern

Atemweg, Atmung und Kreislauf kommen zuerst. Erst wenn sie gesichert sind, richtet sich der Blick auf die übrigen Verletzungen.

Erkennen

Ultraschall und Computertomografie zeigen rasch, welche Organe, Gefäße und Knochen verletzt sind – auch das, was von außen verborgen bleibt.

Begrenzen

Zunächst geschieht nur, was das Leben sichert: Blutungen stillen, Brüche vorläufig stabilisieren. Die endgültige Versorgung folgt später.

Die Rettungskette

Vom Notruf bis zur Intensivstation.

Jede Station der Rettungskette hat eine eigene Aufgabe und übergibt geordnet an die nächste.

  1. Notruf

    Wer einen schweren Unfall bemerkt, wählt die 112, sichert die Unfallstelle und leistet Erste Hilfe, soweit es ohne eigene Gefahr möglich ist.

  2. Unfallort

    Rettungsdienst und Notarztteam stabilisieren die Verletzten und lindern Schmerzen. Die Zielklinik erfährt vorab, wer mit welchen Verletzungen kommt.

  3. Schockraum

    Das Team übernimmt die Übergabe des Rettungsdienstes und untersucht nach dem ABCDE-Schema. Parallel beginnen Überwachung, Infusionen und Schmerztherapie.

  4. Bildgebung

    Ein Ultraschall des Bauchs sucht nach inneren Blutungen, die Computertomografie erfasst den ganzen Körper. Danach steht fest, was sofort operiert werden muss.

  5. Erste Operation

    Lebensbedrohliche Blutungen werden gestillt, instabile Brüche vorläufig fixiert, etwa mit einem äußeren Haltegestell.

  6. Intensivstation

    Engmaschige Überwachung, Beatmung und Kreislauftherapie. Werden Fachgebiete gebraucht, die es in der Klinik nicht gibt, folgt nach der Stabilisierung die Verlegung.

Kranken- oder Unfallversicherung

Versorgt wird zuerst.

Gesetzlich versichert

Notfallbehandlung ist Kassenleistung.

Schockraum, Operationen, Intensivstation und die weitere Behandlung im Krankenhaus trägt die gesetzliche Krankenversicherung. In Wertheim geschieht das im Bürgerspital, dem Plankrankenhaus.

Geschah der Unfall bei der Arbeit, trägt die Berufsgenossenschaft als gesetzliche Unfallversicherung die Kosten.

Privat versichert oder selbst zahlend

Im Schockraum zählt nur die Verletzung.

Die Notfallversorgung ist für alle gleich. Abgerechnet wird danach über die private Krankenversicherung oder direkt mit Selbstzahlerinnen und Selbstzahlern.

Privat Versicherte und Selbstzahlende können für die weitere Behandlung die Main-Tauber-Klinik wählen, die als Privatklinik im selben Gebäude arbeitet.

Fachärztinnen und Fachärzte

Ihre Ärztinnen und Ärzte.

Im Schockraum arbeiten Unfallchirurgie, Anästhesie und Notfallmedizin Hand in Hand, dazu Radiologie und Pflege. Genannt sind die Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie, die Anästhesie-Fachärztinnen und -Fachärzte mit Qualifikation für außerklinische Notfallmedizin und ein Facharzt für Innere Medizin und Notfallmedizin aus der Zentralen Notaufnahme.

  • Christoph BinasFacharzt für Anästhesiologie, Arzt für außerklinische NotfallmedizinWertheim
  • Gregor BöhlerFacharzt für Unfallchirurgie & Orthopädie / Facharzt für Spezielle UnfallchirurgieWertheim
  • Rachel DorschFachärztin für Anästhesiologie, Ärztin für außerklinische Notfallmedizin, Transfusionsverantwortliche ÄrztinWertheim
  • Maria Eckert-KufnerFachärztin für Anästhesiologie & Intensivmedizin, Ärztin für außerklinische NotfallmedizinWertheim
  • Dr. med. Klaus FecherFacharzt für Unfallchirurgie & OrthopädieWertheim
  • Erando JubicaFacharzt für Anästhesiologie, Arzt für außerklinische NotfallmedizinWertheim
  • Srecko PiculinFacharzt für Innere Medizin & NotfallmedizinWertheim
  • Ahmed SaberFacharzt für Orthopädie und UnfallchirurgieWertheim
  • Dr. med. Stephan VögeliFacharzt für Unfallchirurgie & Orthopädie / Facharzt für spezielle UnfallchirurgieWertheim

Standorte

Wo behandelt wird.

Jede Klinik zeigt auf ihrer eigenen Seite, wie die Behandlung dort abläuft.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Wohin bringt der Rettungsdienst einen Schwerverletzten?

Das entscheiden Leitstelle und Notärztin oder Notarzt – nach Art und Schwere der Verletzungen und danach, welche Klinik in der Nähe sie versorgen kann. Bei besonders schweren, lebensbedrohlichen Verletzungen arbeitet das Bürgerspital mit umliegenden Kliniken zusammen.

Was geschieht in den ersten Minuten im Schockraum?

Der Rettungsdienst berichtet kurz, was passiert ist und was schon behandelt wurde. Dann prüft das Team Atemweg, Atmung, Kreislauf und Bewusstsein, bevor der ganze Körper untersucht wird. Wer welche Aufgabe übernimmt, ist vorher festgelegt.

Warum wird nicht alles sofort operiert?

Ein Körper im Schock verkraftet nur kurze Eingriffe. Lange Operationen würden Kreislauf und Blutgerinnung zusätzlich belasten. Die endgültige Versorgung der Brüche folgt deshalb oft erst Tage später, wenn der Zustand stabil ist.

Dürfen Angehörige mit in den Schockraum?

In der Regel nicht, weil dort in kurzer Zeit viel geschieht. Das Behandlungsteam informiert Angehörige, sobald die Lage es zulässt. Hilfreich sind Angaben zu Vorerkrankungen, Medikamenten und Allergien.

Was kann ich am Unfallort tun?

Eigenschutz geht vor: Unfallstelle absichern, 112 wählen und am Telefon bleiben, bis die Leitstelle das Gespräch beendet. Starke Blutungen mit Druck stillen, Bewusstlose mit normaler Atmung in die stabile Seitenlage bringen, Verletzte sonst möglichst wenig bewegen.

Wie lange dauert die Behandlung nach einem Polytrauma?

Meist Wochen, oft Monate: Intensivstation, weitere Operationen, Normalstation und Rehabilitation greifen ineinander. Wie gut sich Kraft und Beweglichkeit erholen, ist individuell verschieden.

Wer betreut Schwerverletzte auf der Intensivstation?

Fachärztinnen und Fachärzte der Anästhesiologie und Intensivmedizin gemeinsam mit Intensivpflegekräften. Sie überwachen Atmung, Kreislauf und Organfunktionen ohne Unterbrechung und stimmen jeden weiteren Eingriff mit der Unfallchirurgie ab.

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  • Maria

    Wow, was für ein erster Eindruck! Dr. Frank Gruner, dessen Professionalität von jahrelanger Erfahrung zeugt, war äußerst verständlich und menschlich (was mir sehr wichtig war). Er verstand meine Bedürfnisse, und seine Erklärungen und Anweisungen entsprachen genau meinen Vorstellungen. Die Patientenberaterin Jennifer war mit ihrem Charme ebenfalls eine große Hilfe und erklärte mir alles Notwendige und den weiteren Ablauf. Auch die Mitarbeiter am Empfang waren sehr höflich und freundlich. Ich melde mich nach der Operation mit meinen Eindrücken zurück. Vielen Dank an alle!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich habe eine Unterlidstraffung machen lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mein Dank geht vor allem an Frau Dr. Simidjiiska für ihre Fürsorge, Kompetenz und Empathie. Aber auch das gesamte Team der Klinik macht einen hervorragenden Job!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich bin rundum begeistert von meiner Erfahrung in dieser Haartransplantationsklinik. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachsorge war alles hervorragend organisiert und professionell. Das gesamte Team war unglaublich freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Man hat sich jederzeit gut aufgehoben und ernst genommen gefühlt. Besonders positiv fand ich, dass sich alle Mitarbeiter ausreichend Zeit genommen haben, um meine Fragen zu beantworten und jeden Schritt verständlich zu erklären. Auch der Service war erstklassig. Die Organisation, die Betreuung vor und nach dem Eingriff sowie die Kommunikation waren wirklich hervorragend. Das gesamte Team hat einen sehr kompetenten und gleichzeitig menschlichen Eindruck gemacht. Die Klinik selbst ist modern, sauber und sehr gut ausgestattet. Während der Behandlung wurde äußerst sorgfältig und professionell gearbeitet, und ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, in guten Händen zu sein. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die tolle Betreuung und den freundlichen Umgang! Ich kann die Klinik absolut weiterempfehlen und bin mit meiner bisherigen Erfahrung sehr zufrieden. Wer Wert auf Professionalität, Qualität und einen hervorragenden Service legt, ist hier meiner Meinung nach bestens aufgehoben.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Andre W.

    Bisher war es nur ein Beratungsgespräch aber es war sehr gut.

    Weight Doctors Group
  • David C.

    Ich fand, dass der Arzt gut und verständlich erklärt hat. Ich habe diese Woche noch einen Termin in einer anderen Klinik, da ich mich gründlich informieren möchte; auch der Preis wird dabei eine Rolle spielen – darüber bin ich ganz offen.

    QUOLE Medisch Centrum
  • Momo

    Hervorragende Behandlung. Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge hat mir Dr. Koch stets ein sehr gutes Gefühl vermittelt. Ich litt jahrelang unter einer echten Gynäkomastie, nach der OP kann sich das Ergebnis sehen lassen, mein Selbstbewusstsein ist endlich zurückgekehrt. Ich kann die Alster Klinik jedem empfehlen, der schon lange mit dem Gedanken spielt sich operieren zu lassen.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Anonym

    Dr. Schubert gab mir das Gefühl, in genau der richtigen Praxis zu sein für mein Anliegen. Ich habe mich beim Beratungsgespräch sehr wohl gefühlt und verstanden gefühlt.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Lieselotte S.

    Über die ehrliche Einschätzung

    Alster-Klinik Hamburg
  • Hannelore G.

    Ich habe mich sehr wohl geführt, das Gespräch war sehr gut, die Ärztin hat mir sehr ausführlich alles erklärt und bin mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gegangen.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Carmen K.

    Ich bin eine sehr ängstliche Person. Bei Herrn Dr. Neis habe ich mich sofort wohlgefühlt. Behandlungsgespräche, Umgang, Freundlichkeit – es passt alles. Ich kann ihn ohne Bedenken und Einschränkung nur weiter empfehlen. Dankeschön Herr Dr. Neis für die tolle Arbeit.

    CGCE Group
  • Michaela L.

    Dr. Klarner ist sehr nett, hat mich sehr gut beraten und aufgeklärt. Ich hab mich gut aufgehoben gefühlt, vielen Dank!

    Alster-Klinik Hamburg
  • Vanessa T.

    Ich habe mich sehr gut aufgenommen und beraten gefühlt und würde mich jederzeit wieder für die Westfalenklinik entscheiden.

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