Pneumologie für Atemwege und Lunge.

Husten, der nicht vergeht, Atemnot beim Treppensteigen, eine fiebrige Lungenentzündung: Die Pneumologie klärt Erkrankungen der Atemwege und der Lunge ab und behandelt sie – im Notfall ebenso wie über Jahre bei Asthma oder COPD.

  • Lungenfunktion und Blutgase
  • Akut und chronisch
  • Zwei Kliniken in Wertheim

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  • 8Wochen: Ab dann gilt Husten als chronisch
  • Pustengenügt für den Lungenfunktionstest
  • Ambulantoder stationär, je nach Schwere
  • 112bei schwerer Atemnot oder blauen Lippen

Richtwerte nach Leitlinien und Kliniken. Welche Untersuchungen nötig sind, klärt das Vorgespräch.

Atemwege und Lunge

Wenn der Atem knapp wird.

Die Pneumologie, auf Deutsch Lungenheilkunde, ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin. Sie befasst sich mit den Atemwegen von der Luftröhre bis in die feinsten Verzweigungen der Bronchien, mit dem Lungengewebe und mit dem Rippenfell, das die Lunge umhüllt. Auch Störungen der Atmung im Schlaf gehören dazu. Erkrankungen der Atemwege sind ein sehr häufiger Grund, ärztliche Hilfe zu suchen.

Zwei chronische Erkrankungen stehen im Mittelpunkt. Beim Asthma sind die Bronchien dauerhaft entzündet und überempfindlich: Auf Reize wie Allergene, kalte Luft, Infekte oder Anstrengung verengen sie sich. Es kommt zu anfallsartiger Atemnot, pfeifendem Atem und Husten, oft nachts oder am frühen Morgen. Die COPD, die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, entwickelt sich meist nach vielen Jahren des Rauchens. Husten mit Auswurf und Atemnot, zunächst nur bei Belastung, nehmen langsam zu; ein Infekt kann sie plötzlich verschlimmern.

Akut sind es vor allem Infektionen. Eine Lungenentzündung zeigt sich meist mit Fieber, Husten, Atemnot und Schmerzen beim Atmen, bei älteren Menschen manchmal nur mit Schwäche oder Verwirrtheit. Eine akute Bronchitis wird überwiegend von Viren ausgelöst und heilt in der Regel von selbst. Atemnot kann allerdings auch vom Herzen ausgehen oder von einem Blutgerinnsel in der Lunge. Deshalb wird bei unklarer Luftnot meist auch das Herz untersucht.

Hält ein Husten länger als acht Wochen an, gilt er als chronisch und sollte abgeklärt werden. Früher gehört er in ärztliche Hände, wenn Blut im Auswurf, Fieber, ungewollter Gewichtsverlust, Nachtschweiß oder zunehmende Atemnot hinzukommen – und wenn sich bei Raucherinnen und Rauchern ein gewohnter Husten verändert. Viele Ursachen lassen sich gezielt behandeln, sobald sie erkannt sind.

Die Behandlung

Was die Pneumologie leisten kann.

Abklären

Lungenfunktion, Blutgase, Bilder der Lunge und Laborwerte zeigen, ob die Atemwege verengt sind, der Sauerstoff reicht oder eine Entzündung dahintersteckt.

Behandeln

Medikamente zum Inhalieren erweitern die Bronchien oder dämpfen die Entzündung. Bakterielle Infekte werden mit Medikamenten gegen die Erreger behandelt, bei Bedarf kommt Sauerstoff hinzu.

Begleiten

Asthma und COPD brauchen oft eine Begleitung über Jahre: die richtige Inhalationstechnik, Atemtraining, Bewegung und regelmäßige Kontrollen, abgestimmt mit der Haus- oder Facharztpraxis.

Der Weg

Vom Symptom zum Behandlungsplan.

Am Anfang steht die Frage, woher die Beschwerden kommen. Die Untersuchungen bauen aufeinander auf; nicht jede ist in jedem Fall nötig.

  1. Gespräch

    Seit wann bestehen die Beschwerden, was löst sie aus? Rauchen, Beruf, Allergien und Medikamente gehören dazu, ebenso das Abhören von Lunge und Herz.

  2. Lungenfunktion

    Der Atemtest misst, wie viel Luft die Lunge fasst und wie rasch sie ausgeatmet wird. Oft folgt eine Wiederholung nach einem bronchienerweiternden Spray – das hilft, Asthma und COPD zu unterscheiden.

  3. Blut und Bilder

    Ein Sensor am Finger misst die Sauerstoffsättigung, die Blutgasanalyse Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut. Röntgen oder CT zeigen die Lunge, der Ultraschall etwa Wasser zwischen Lunge und Rippenfell.

  4. Behandlung

    Je nach Befund Medikamente, Inhalation, Atemtraining und bei Bedarf Sauerstoff – ambulant oder, bei schwerem Verlauf, stationär, selten auf der Intensivstation mit Unterstützung der Atmung.

  5. Begleitung

    Kontrollen, Schulung der Inhalationstechnik, Rauchstopp, empfohlene Schutzimpfungen und bei COPD oft eine Rehabilitation. Ein Notfallplan hält fest, was bei einer Verschlechterung zu tun ist.

Kasse, privat, selbst zahlend

Wer die Behandlung bezahlt.

Gesetzlich versichert

Kassenleistung, wenn medizinisch angezeigt.

Untersuchung und Behandlung von Atemwegserkrankungen gehören zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, in der Notaufnahme wie auf Station. In Wertheim ist das Bürgerspital als Plankrankenhaus für die Kassenbehandlung da.

Für einen geplanten Termin genügen in der Regel Überweisung, Versichertenkarte, Medikamentenplan und vorhandene Befunde.

Privat versichert oder selbst zahlend

Nach Tarif oder direkt.

Private Krankenversicherung und Beihilfe erstatten die medizinisch notwendige Behandlung nach ihren Bedingungen; Selbstzahlende rechnen direkt ab. Für beide steht zusätzlich die Main-Tauber-Klinik offen, die Privatklinik unter demselben Dach.

Standorte

Wo behandelt wird.

Jede Klinik zeigt auf ihrer eigenen Seite, wie die Behandlung dort abläuft.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Wann ist Atemnot ein Notfall?

Wenn sie plötzlich und stark einsetzt, schon in Ruhe besteht oder das Sprechen schwerfällt, wenn Lippen oder Finger bläulich werden, Brustschmerzen oder Benommenheit hinzukommen: dann sofort 112. Weniger dringliche Beschwerden gehören zuerst in die Hausarztpraxis, außerhalb der Sprechzeiten zum ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Wie läuft ein Lungenfunktionstest ab?

Im Sitzen, mit einer Klemme auf der Nase, wird über ein Mundstück geatmet: erst ruhig, dann so tief wie möglich ein und so kräftig und lange wie möglich aus. Der Test ist nicht schmerzhaft, verlangt aber Mitarbeit und wird meist mehrmals wiederholt, damit die Werte verlässlich sind.

Was unterscheidet Asthma von COPD?

Asthma beginnt oft in Kindheit oder Jugend, häufig zusammen mit Allergien; die Beschwerden kommen und gehen, und die Verengung der Bronchien bildet sich mit Behandlung weitgehend zurück. Die COPD betrifft meist Menschen über 40 nach langjährigem Rauchen, schreitet langsam fort und lässt sich nur zum Teil zurückdrängen. Manche haben Merkmale von beidem.

Muss ich mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus?

Nicht immer – viele Lungenentzündungen werden zu Hause behandelt. Für die Entscheidung prüfen Ärztinnen und Ärzte einfache Zeichen wie Bewusstsein, Atemfrequenz, Blutdruck und Alter, dazu den Sauerstoff im Blut und Begleiterkrankungen. Bei Atemnot, Verwirrtheit oder wenn es zu Hause nicht besser wird, ist die Klinik der richtige Ort.

Lohnt sich der Rauchstopp auch mit COPD noch?

Ja. Wer aufhört, verlangsamt den weiteren Verlust an Lungenfunktion – in jedem Alter und jedem Stadium. Beratung, Kursprogramme und, wenn nötig, Medikamente zur Entwöhnung verbessern die Aussicht, dauerhaft rauchfrei zu bleiben.

Wer betreut mich im Krankenhaus?

Internistische Fachärztinnen und Fachärzte gemeinsam mit der Pflege, bei Bedarf mit Atemtherapeutinnen und Atemtherapeuten. Braucht die Atmung Unterstützung, übernimmt die Intensivmedizin – oft zunächst mit einer Atemmaske statt eines Beatmungsschlauchs.

Was sollte ich zum Termin mitbringen?

Überweisung und Versichertenkarte, den aktuellen Medikamentenplan und, soweit vorhanden, frühere Befunde, Röntgenbilder oder Lungenfunktionswerte. Sinnvoll sind auch die eigenen Inhaliergeräte – so lässt sich prüfen, ob die Technik stimmt.

Beratung

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Bewertungen

Was Patientinnen und Patienten über uns sagen.

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5.888 Bewertungen auf ProvenExpert

  • Maria

    Wow, was für ein erster Eindruck! Dr. Frank Gruner, dessen Professionalität von jahrelanger Erfahrung zeugt, war äußerst verständlich und menschlich (was mir sehr wichtig war). Er verstand meine Bedürfnisse, und seine Erklärungen und Anweisungen entsprachen genau meinen Vorstellungen. Die Patientenberaterin Jennifer war mit ihrem Charme ebenfalls eine große Hilfe und erklärte mir alles Notwendige und den weiteren Ablauf. Auch die Mitarbeiter am Empfang waren sehr höflich und freundlich. Ich melde mich nach der Operation mit meinen Eindrücken zurück. Vielen Dank an alle!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich habe eine Unterlidstraffung machen lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mein Dank geht vor allem an Frau Dr. Simidjiiska für ihre Fürsorge, Kompetenz und Empathie. Aber auch das gesamte Team der Klinik macht einen hervorragenden Job!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich bin rundum begeistert von meiner Erfahrung in dieser Haartransplantationsklinik. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachsorge war alles hervorragend organisiert und professionell. Das gesamte Team war unglaublich freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Man hat sich jederzeit gut aufgehoben und ernst genommen gefühlt. Besonders positiv fand ich, dass sich alle Mitarbeiter ausreichend Zeit genommen haben, um meine Fragen zu beantworten und jeden Schritt verständlich zu erklären. Auch der Service war erstklassig. Die Organisation, die Betreuung vor und nach dem Eingriff sowie die Kommunikation waren wirklich hervorragend. Das gesamte Team hat einen sehr kompetenten und gleichzeitig menschlichen Eindruck gemacht. Die Klinik selbst ist modern, sauber und sehr gut ausgestattet. Während der Behandlung wurde äußerst sorgfältig und professionell gearbeitet, und ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, in guten Händen zu sein. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die tolle Betreuung und den freundlichen Umgang! Ich kann die Klinik absolut weiterempfehlen und bin mit meiner bisherigen Erfahrung sehr zufrieden. Wer Wert auf Professionalität, Qualität und einen hervorragenden Service legt, ist hier meiner Meinung nach bestens aufgehoben.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Andre W.

    Bisher war es nur ein Beratungsgespräch aber es war sehr gut.

    Weight Doctors Group
  • David C.

    Ich fand, dass der Arzt gut und verständlich erklärt hat. Ich habe diese Woche noch einen Termin in einer anderen Klinik, da ich mich gründlich informieren möchte; auch der Preis wird dabei eine Rolle spielen – darüber bin ich ganz offen.

    QUOLE Medisch Centrum
  • Momo

    Hervorragende Behandlung. Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge hat mir Dr. Koch stets ein sehr gutes Gefühl vermittelt. Ich litt jahrelang unter einer echten Gynäkomastie, nach der OP kann sich das Ergebnis sehen lassen, mein Selbstbewusstsein ist endlich zurückgekehrt. Ich kann die Alster Klinik jedem empfehlen, der schon lange mit dem Gedanken spielt sich operieren zu lassen.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Anonym

    Dr. Schubert gab mir das Gefühl, in genau der richtigen Praxis zu sein für mein Anliegen. Ich habe mich beim Beratungsgespräch sehr wohl gefühlt und verstanden gefühlt.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Lieselotte S.

    Über die ehrliche Einschätzung

    Alster-Klinik Hamburg
  • Hannelore G.

    Ich habe mich sehr wohl geführt, das Gespräch war sehr gut, die Ärztin hat mir sehr ausführlich alles erklärt und bin mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gegangen.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Carmen K.

    Ich bin eine sehr ängstliche Person. Bei Herrn Dr. Neis habe ich mich sofort wohlgefühlt. Behandlungsgespräche, Umgang, Freundlichkeit – es passt alles. Ich kann ihn ohne Bedenken und Einschränkung nur weiter empfehlen. Dankeschön Herr Dr. Neis für die tolle Arbeit.

    CGCE Group
  • Michaela L.

    Dr. Klarner ist sehr nett, hat mich sehr gut beraten und aufgeklärt. Ich hab mich gut aufgehoben gefühlt, vielen Dank!

    Alster-Klinik Hamburg
  • Vanessa T.

    Ich habe mich sehr gut aufgenommen und beraten gefühlt und würde mich jederzeit wieder für die Westfalenklinik entscheiden.

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