Multimodale Schmerz­therapie bei chronischem Schmerz.

Chronische Schmerzen haben meist mehrere Ursachen, deshalb greift eine einzelne Maßnahme oft zu kurz. Multimodale Schmerztherapie verbindet Medizin, Bewegung und psychologische Unterstützung zu einem gemeinsamen Plan.

  • Bei chronischen Schmerzen
  • Medizin, Bewegung, Psyche
  • Schmerzkonferenz im Team

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  • ab 3Monaten Dauer gilt ein Schmerz als chronisch
  • Aktivdosierte Bewegung statt Schonung
  • Tagebuchzeigt, was Schmerz verstärkt oder lindert
  • IndividuellUmfang und Dauer je nach Befund

Richtwerte. Den persönlichen Plan legt das Behandlungsteam nach der Untersuchung fest.

Der chronische Schmerz

Wenn Schmerz zur Krankheit wird.

Akuter Schmerz ist ein Warnsignal. Er zeigt eine Verletzung oder Entzündung an und klingt mit der Heilung ab. Hält ein Schmerz länger als drei Monate an oder kehrt er immer wieder, sprechen Ärztinnen und Ärzte von chronischem Schmerz. Oft hat er dann seine Warnfunktion verloren und ist zu einer eigenen Erkrankung geworden – auch wenn die ursprüngliche Ursache längst verheilt ist.

Dahinter steckt unter anderem ein lernendes Nervensystem. Werden Schmerzreize über lange Zeit weitergeleitet, können Nervenzellen empfindlicher werden; dann schmerzen schon leichte Reize oder eine Berührung. Hinzu kommt häufig ein Kreislauf aus Schonung, schwindender Kraft, schlechtem Schlaf, Sorgen und Rückzug, der den Schmerz weiter verstärkt.

Zu den häufigen chronischen Schmerzen gehören Rückenschmerzen, Nervenschmerzen etwa bei Diabetes oder nach einer Gürtelrose, Kopfschmerzen und Migräne sowie die Fibromyalgie mit Schmerzen am ganzen Körper. Eine einzelne Maßnahme reicht bei ihnen selten aus. Eine weitere Tablette, eine weitere Spritze oder eine Operation greifen zu kurz, wenn der Schmerz viele Seiten hat.

Multimodal heißt deshalb: mehrere Behandlungsformen gleichzeitig und aufeinander abgestimmt. Ärztliche Schmerztherapie, Physio- und Bewegungstherapie, psychologische Schmerzbewältigung, Entspannungsverfahren und Beratung zu Alltag und Beruf folgen einem gemeinsamen Plan. Das Ziel ist realistisch gesteckt: weniger Schmerz, mehr Beweglichkeit und wieder mehr Raum für das, was im Leben wichtig ist.

Die Behandlung

Was multimodal bedeutet.

Medizin

Alle Medikamente kommen auf den Prüfstand: neu einstellen, was hilft, langsam verringern, was wenig nützt. Wo es passt, ergänzen gezielte Verfahren wie Nervenblockaden die Behandlung.

Bewegung

Physio- und Bewegungstherapie bauen Kraft und Ausdauer in kleinen Schritten auf. Dosierte Belastung statt Schonung, auch wenn sie anfangs Überwindung kostet.

Kopf und Alltag

Schmerzbewältigung, Entspannungsverfahren und Beratung zu Beruf und Alltag können helfen, den Kreislauf aus Schmerz, Stress und Rückzug zu durchbrechen.

Der Weg

Vom Befund zum gemeinsamen Plan.

Am Anfang steht kein neues Rezept, sondern ein vollständiges Bild: wie sich der Schmerz anfühlt, was er im Alltag verändert und was schon versucht wurde.

  1. Unterlagen

    Oft überweist die Hausarzt- oder Facharztpraxis. Vorbefunde, Bilder, Arztbriefe und eine Liste aller Medikamente gehören zum ersten Termin.

  2. Schmerzanalyse

    Gespräch, Fragebögen und ein Schmerztagebuch zeigen, wann der Schmerz zu- oder abnimmt und wie sehr er Schlaf, Arbeit und Stimmung beeinträchtigt.

  3. Untersuchung

    Körperliche Untersuchung und vorhandene Befunde klären, ob eine behandelbare Ursache übersehen wurde. Warnzeichen haben Vorrang.

  4. Schmerzkonferenz

    Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen besprechen den Fall gemeinsam und vereinbaren Ziele, die im Alltag spürbar sind – etwa länger gehen oder wieder durchschlafen.

  5. Behandlung

    Medikamente, Bewegung und psychologische Unterstützung laufen parallel und sind aufeinander abgestimmt. Das Team spricht sich regelmäßig ab.

  6. Bilanz

    In Abständen wird geprüft, was erreicht ist, und der Plan angepasst. Übungen und Strategien wandern in den Alltag, damit Erreichtes dort trägt.

Kasse und Tarif

Wer die Behandlung bezahlt.

Gesetzlich versichert

Eine Leistung der Krankenkasse, wenn angezeigt.

Ist eine Schmerzbehandlung im Krankenhaus medizinisch angezeigt, trägt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten. In Wertheim ist dafür das Bürgerspital da, das Plankrankenhaus.

Ob ambulant oder stationär behandelt wird, hängt von Befund und Gesundheitszustand ab und wird individuell entschieden.

Privat versichert oder selbst zahlend

Nach Tarif oder auf eigene Rechnung.

Private Krankenversicherung und Beihilfe erstatten die medizinisch notwendige Behandlung nach ihren Bedingungen. Privat Versicherte und Selbstzahlende können auch die Main-Tauber-Klinik wählen, die Privatklinik unter demselben Dach.

Fachärztinnen und Fachärzte

Ihre Ärztinnen und Ärzte.

Chronische Schmerzen behandelt in Wertheim die Anästhesiologie mit ihrem Schmerzmanagement. Genannt sind die Fachärztin und die Fachärzte für Anästhesiologie, die auf den Seiten der Kliniken für die Schmerztherapie stehen.

  • Mohamed AburawiFacharzt für AnästhesiologieWertheim
  • Rachel DorschFachärztin für Anästhesiologie, Ärztin für außerklinische Notfallmedizin, Transfusionsverantwortliche ÄrztinWertheim
  • Claus HahnFacharzt für AnästhesiologieWertheim

Standorte

Wo behandelt wird.

Jede Klinik zeigt auf ihrer eigenen Seite, wie die Behandlung dort abläuft.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Wann gilt ein Schmerz als chronisch?

Wenn er länger als drei Monate anhält oder immer wiederkehrt, oft über die Heilung der ursprünglichen Ursache hinaus. Das Nervensystem kann dann überempfindlich reagieren; Fachleute sprechen vom Schmerzgedächtnis.

Für wen kommt eine multimodale Schmerztherapie infrage?

Für Menschen, deren Schmerzen trotz Behandlung bleiben und Schlaf, Arbeit oder Stimmung deutlich beeinträchtigen, oder die viele Schmerzmittel ohne ausreichende Wirkung nehmen. Häufige Anlässe sind Rückenschmerzen, Nervenschmerzen, Kopfschmerzen und Fibromyalgie.

Heißt das, mein Schmerz ist nur psychisch?

Nein. Chronischer Schmerz ist echt; das Nervensystem verarbeitet Reize dabei anders als bei akutem Schmerz. Stress, Sorgen und schlechter Schlaf beeinflussen aber, wie stark er erlebt wird. Deshalb gehört die psychologische Seite zur Behandlung – als Ergänzung, nicht als Ersatz.

Muss ich meine Schmerzmittel absetzen?

Nicht eigenmächtig. Zu Beginn wird jedes Medikament geprüft; manche werden neu eingestellt, andere langsam verringert. Wer sehr häufig Kopfschmerzmittel nimmt, kann dadurch selbst Kopfschmerzen bekommen – auch das wird abgeklärt.

Warum soll ich mich trotz Schmerzen bewegen?

Schonung schwächt Muskeln und Ausdauer, und Bewegung schmerzt dadurch eher mehr. Dosierte, langsam steigende Belastung kann diesen Kreislauf durchbrechen. Das Tempo richtet sich nach dem, was heute möglich ist.

Wie lange dauert die Behandlung?

Chronische Schmerzen brauchen Zeit. Umfang, Dauer und Form der Behandlung legt das Team nach der Untersuchung fest. Ein wichtiger Teil geht zu Hause weiter: Übungen, Bewegung und die neuen Strategien im Alltag.

Was kann ich selbst tun?

Einiges: regelmäßig bewegen, feste Schlafzeiten einhalten, Entspannung üben, Kontakte pflegen und ein Schmerztagebuch führen. Es zeigt, was den Schmerz verstärkt und was ihn lindert.

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Bewertungen

Was Patientinnen und Patienten über uns sagen.

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5.888 Bewertungen auf ProvenExpert

  • Maria

    Wow, was für ein erster Eindruck! Dr. Frank Gruner, dessen Professionalität von jahrelanger Erfahrung zeugt, war äußerst verständlich und menschlich (was mir sehr wichtig war). Er verstand meine Bedürfnisse, und seine Erklärungen und Anweisungen entsprachen genau meinen Vorstellungen. Die Patientenberaterin Jennifer war mit ihrem Charme ebenfalls eine große Hilfe und erklärte mir alles Notwendige und den weiteren Ablauf. Auch die Mitarbeiter am Empfang waren sehr höflich und freundlich. Ich melde mich nach der Operation mit meinen Eindrücken zurück. Vielen Dank an alle!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich habe eine Unterlidstraffung machen lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mein Dank geht vor allem an Frau Dr. Simidjiiska für ihre Fürsorge, Kompetenz und Empathie. Aber auch das gesamte Team der Klinik macht einen hervorragenden Job!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich bin rundum begeistert von meiner Erfahrung in dieser Haartransplantationsklinik. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachsorge war alles hervorragend organisiert und professionell. Das gesamte Team war unglaublich freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Man hat sich jederzeit gut aufgehoben und ernst genommen gefühlt. Besonders positiv fand ich, dass sich alle Mitarbeiter ausreichend Zeit genommen haben, um meine Fragen zu beantworten und jeden Schritt verständlich zu erklären. Auch der Service war erstklassig. Die Organisation, die Betreuung vor und nach dem Eingriff sowie die Kommunikation waren wirklich hervorragend. Das gesamte Team hat einen sehr kompetenten und gleichzeitig menschlichen Eindruck gemacht. Die Klinik selbst ist modern, sauber und sehr gut ausgestattet. Während der Behandlung wurde äußerst sorgfältig und professionell gearbeitet, und ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, in guten Händen zu sein. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die tolle Betreuung und den freundlichen Umgang! Ich kann die Klinik absolut weiterempfehlen und bin mit meiner bisherigen Erfahrung sehr zufrieden. Wer Wert auf Professionalität, Qualität und einen hervorragenden Service legt, ist hier meiner Meinung nach bestens aufgehoben.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Andre W.

    Bisher war es nur ein Beratungsgespräch aber es war sehr gut.

    Weight Doctors Group
  • David C.

    Ich fand, dass der Arzt gut und verständlich erklärt hat. Ich habe diese Woche noch einen Termin in einer anderen Klinik, da ich mich gründlich informieren möchte; auch der Preis wird dabei eine Rolle spielen – darüber bin ich ganz offen.

    QUOLE Medisch Centrum
  • Momo

    Hervorragende Behandlung. Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge hat mir Dr. Koch stets ein sehr gutes Gefühl vermittelt. Ich litt jahrelang unter einer echten Gynäkomastie, nach der OP kann sich das Ergebnis sehen lassen, mein Selbstbewusstsein ist endlich zurückgekehrt. Ich kann die Alster Klinik jedem empfehlen, der schon lange mit dem Gedanken spielt sich operieren zu lassen.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Anonym

    Dr. Schubert gab mir das Gefühl, in genau der richtigen Praxis zu sein für mein Anliegen. Ich habe mich beim Beratungsgespräch sehr wohl gefühlt und verstanden gefühlt.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Lieselotte S.

    Über die ehrliche Einschätzung

    Alster-Klinik Hamburg
  • Hannelore G.

    Ich habe mich sehr wohl geführt, das Gespräch war sehr gut, die Ärztin hat mir sehr ausführlich alles erklärt und bin mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gegangen.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Carmen K.

    Ich bin eine sehr ängstliche Person. Bei Herrn Dr. Neis habe ich mich sofort wohlgefühlt. Behandlungsgespräche, Umgang, Freundlichkeit – es passt alles. Ich kann ihn ohne Bedenken und Einschränkung nur weiter empfehlen. Dankeschön Herr Dr. Neis für die tolle Arbeit.

    CGCE Group
  • Michaela L.

    Dr. Klarner ist sehr nett, hat mich sehr gut beraten und aufgeklärt. Ich hab mich gut aufgehoben gefühlt, vielen Dank!

    Alster-Klinik Hamburg
  • Vanessa T.

    Ich habe mich sehr gut aufgenommen und beraten gefühlt und würde mich jederzeit wieder für die Westfalenklinik entscheiden.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie

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