Intensiv­station für kritisch Kranke.

Auf der Intensivstation werden Menschen behandelt, deren Atmung, Kreislauf oder Organe versagen oder zu versagen drohen – nach großen Operationen oder bei schweren Erkrankungen. Überwacht wird ohne Unterbrechung.

  • Fachärztlich rund um die Uhr
  • Intensivstation und IMC
  • Kassenleistung

5.888 Bewertungen auf ProvenExpert

  • 1–3Tage bleiben viele nach großen Operationen
  • Wochenkönnen es bei schwerem Lungenversagen sein
  • 24 härztlich und pflegerisch besetzt
  • IMCÜberwachungsstation als Zwischenschritt

Richtwerte. Wie lange jemand auf der Intensivstation bleibt, hängt von der Erkrankung und vom Verlauf ab.

Die Intensivstation

Wenn der Körper Unterstützung braucht.

Auf die Intensivstation kommen Menschen, deren lebenswichtige Funktionen gefährdet sind: nach großen Operationen, bei einer Blutvergiftung (Sepsis), bei Lungen-, Herz- oder Nierenversagen, nach einer Wiederbelebung oder einem schweren Unfall. Wer engmaschig überwacht werden muss, aber keine Unterstützung der Organe braucht, liegt oft auf einer Überwachungsstation, der Intermediate Care (IMC).

Reicht die eigene Atmung nicht, hilft ein Beatmungsgerät. Oft genügt eine dicht sitzende Maske, und die Patientin oder der Patient bleibt wach. Bei schwerem Lungenversagen führt ein Beatmungsschlauch in die Luftröhre, dann meist im künstlichen Schlaf. Dauert die Beatmung länger, kann ein kleiner Luftröhrenschnitt die Entwöhnung erleichtern. Sobald sich die Lunge erholt, wird die Unterstützung Schritt um Schritt zurückgenommen.

Bei Schock oder Sepsis stützen Infusionen und kreislaufstabilisierende Medikamente den Blutdruck; ein dünner Katheter in einer Arterie misst ihn mit jedem Herzschlag. Versagen die Nieren, übernimmt ein Dialyseverfahren vorübergehend ihre Arbeit. Der künstliche Schlaf ist so tief wie nötig und so flach wie möglich. Nach dem Aufwachen sind viele zeitweise verwirrt – ein Delir, das meist nach einigen Tagen abklingt.

Intensivmedizin verschafft dem Körper Zeit, sich zu erholen. Nicht jeder Verlauf ist gut. Kann eine Behandlung ihr Ziel nicht mehr erreichen, wird sie nicht um jeden Preis fortgesetzt: Dann stehen Linderung, Ruhe und die Begleitung der Angehörigen im Vordergrund, im Einklang mit dem Willen des erkrankten Menschen.

Die Behandlung

Was die Intensivstation leistet.

Überwachen

Herzschlag, Blutdruck, Sauerstoff, Atmung und Urinmenge werden ohne Pause gemessen. Veränderungen fallen früh auf, oft bevor sie spürbar werden.

Unterstützen

Beatmung, Kreislauftherapie und Dialyse übernehmen zeitweise, was Lunge, Herz oder Nieren allein nicht schaffen.

Begleiten

Angehörige erhalten regelmäßig Auskunft und werden in wichtige Entscheidungen einbezogen, gerade wenn die erkrankte Person selbst nicht sprechen kann.

Der Verlauf

Von der Aufnahme bis zur Verlegung.

Kein Aufenthalt gleicht dem anderen. Die Stationen sind aber meist dieselben.

  1. Aufnahme

    Aus dem Operationssaal, der Notaufnahme oder von einer anderen Station. Das Team übernimmt mit allen Befunden und schließt die Überwachung an.

  2. Stabilisieren

    Atmung und Kreislauf werden gesichert, die Ursache der Verschlechterung wird gesucht und behandelt, etwa eine Infektion oder eine Blutung.

  3. Behandeln

    In den Visiten besprechen Ärztinnen, Ärzte und Pflege den Verlauf, passen die Therapie an und stimmen sich mit den anderen Fachabteilungen ab.

  4. Aufwachen

    Künstlicher Schlaf und Beatmung werden schrittweise zurückgenommen. Physiotherapie beginnt so früh wie möglich, oft schon im Bett.

  5. Verlegung

    Auf die Überwachungsstation oder eine Normalstation. Werden Fachgebiete gebraucht, die es in der Klinik nicht gibt, folgt die Verlegung in ein Zentrum.

  6. Danach

    Viele brauchen Wochen, um wieder zu Kräften zu kommen. Eine Rehabilitation, nach neurologischen Erkrankungen auch eine Frührehabilitation, hilft dabei.

Versicherung

Behandelt wird, was nötig ist.

Gesetzlich versichert

Intensivbehandlung ist Kassenleistung.

Die Behandlung auf der Intensivstation gehört zur Krankenhausbehandlung und damit zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Einen Antrag braucht es dafür nicht.

In Wertheim geschieht sie im Bürgerspital, dem Plankrankenhaus.

Privat versichert oder selbst zahlend

Abgerechnet nach Tarif.

Private Krankenversicherung und Beihilfe übernehmen die medizinisch notwendige Intensivbehandlung nach ihren Tarifen. Für privat Versicherte und Selbstzahlende ist die Main-Tauber-Klinik unter demselben Dach da.

Fachärztinnen und Fachärzte

Ihre Ärztinnen und Ärzte.

Die Intensivstation gehört zur Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin und arbeitet eng mit der Intensivpflege zusammen. Genannt sind die Fachärztinnen und Fachärzte, die die Kliniken mit dem Schwerpunkt Intensivmedizin ausweisen.

  • Rachel DorschFachärztin für Anästhesiologie, Ärztin für außerklinische Notfallmedizin, Transfusionsverantwortliche ÄrztinWertheim
  • Maria Eckert-KufnerFachärztin für Anästhesiologie & Intensivmedizin, Ärztin für außerklinische NotfallmedizinWertheim
  • Erando JubicaFacharzt für Anästhesiologie, Arzt für außerklinische NotfallmedizinWertheim
  • Mihai NitaFacharzt für AnästhesiologieWertheim

Standorte

Wo behandelt wird.

Jede Klinik zeigt auf ihrer eigenen Seite, wie die Behandlung dort abläuft.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Dürfen wir unseren Angehörigen besuchen?

Ja, Besuch ist wichtig und in Absprache mit dem Team möglich; meist kommen höchstens zwei Personen gleichzeitig ans Bett. Vor und nach dem Besuch werden die Hände desinfiziert. Ob Kinder mitkommen, besprechen Sie am besten vorher mit der Station.

Hört mich mein Angehöriger im künstlichen Schlaf?

Das lässt sich nicht sicher sagen. Manche erinnern sich später an Stimmen oder Berührungen. Sprechen Sie ruhig mit ihm oder ihr, halten Sie eine Hand, erzählen Sie von zu Hause – vertraute Stimmen können beruhigen.

Warum piepen die Geräte so oft?

Die Monitore melden jede Abweichung, auch harmlose: eine leere Infusion, eine Bewegung, einen verrutschten Fühler. Das Team erkennt am Signal, was dringend ist. Fragen Sie ruhig nach, wenn Sie etwas beunruhigt.

Wer gibt Auskunft über den Zustand?

Die Ärztinnen und Ärzte der Station, in regelmäßigen Gesprächen. Am Telefon sind wegen der Schweigepflicht oft nur wenige Auskünfte möglich. Es hilft, eine Ansprechperson in der Familie zu benennen, die die anderen informiert.

Wer entscheidet, wenn die erkrankte Person es nicht selbst kann?

Maßgeblich ist ihr Wille. Eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht sollte das Team deshalb früh erhalten. Ohne Vollmacht dürfen Ehegatten seit 2023 für eine begrenzte Zeit in Gesundheitsfragen vertreten. Angehörige werden gefragt, was der Mensch gewollt hätte – die Last der Entscheidung tragen sie nicht allein.

Wie lange dauert eine Beatmung?

Nach einer Operation oft nur Stunden, bei schwerem Lungenversagen Tage bis Wochen. Die Beatmung wird so kurz wie möglich gehalten und schrittweise zurückgenommen, sobald sich die Lunge erholt.

Was ist ein Delir?

Eine vorübergehende Verwirrtheit, die auf Intensivstationen häufig ist, besonders bei älteren Menschen und nach längerem künstlichen Schlaf. Brille, Hörgerät, vertraute Stimmen und ein klarer Tag-Nacht-Rhythmus helfen bei der Orientierung. Meist klingt ein Delir nach einigen Tagen ab.

Wie geht es nach der Intensivstation weiter?

Meist auf die Überwachungs- oder eine Normalstation, später oft in die Rehabilitation. Muskelschwäche, Erschöpfung, Schlafstörungen oder belastende Erinnerungen können Wochen anhalten. Sprechen Sie das an – auch dafür gibt es Hilfe.

Beratung

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Bewertungen

Was Patientinnen und Patienten über uns sagen.

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5.888 Bewertungen auf ProvenExpert

  • Maria

    Wow, was für ein erster Eindruck! Dr. Frank Gruner, dessen Professionalität von jahrelanger Erfahrung zeugt, war äußerst verständlich und menschlich (was mir sehr wichtig war). Er verstand meine Bedürfnisse, und seine Erklärungen und Anweisungen entsprachen genau meinen Vorstellungen. Die Patientenberaterin Jennifer war mit ihrem Charme ebenfalls eine große Hilfe und erklärte mir alles Notwendige und den weiteren Ablauf. Auch die Mitarbeiter am Empfang waren sehr höflich und freundlich. Ich melde mich nach der Operation mit meinen Eindrücken zurück. Vielen Dank an alle!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich habe eine Unterlidstraffung machen lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mein Dank geht vor allem an Frau Dr. Simidjiiska für ihre Fürsorge, Kompetenz und Empathie. Aber auch das gesamte Team der Klinik macht einen hervorragenden Job!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich bin rundum begeistert von meiner Erfahrung in dieser Haartransplantationsklinik. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachsorge war alles hervorragend organisiert und professionell. Das gesamte Team war unglaublich freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Man hat sich jederzeit gut aufgehoben und ernst genommen gefühlt. Besonders positiv fand ich, dass sich alle Mitarbeiter ausreichend Zeit genommen haben, um meine Fragen zu beantworten und jeden Schritt verständlich zu erklären. Auch der Service war erstklassig. Die Organisation, die Betreuung vor und nach dem Eingriff sowie die Kommunikation waren wirklich hervorragend. Das gesamte Team hat einen sehr kompetenten und gleichzeitig menschlichen Eindruck gemacht. Die Klinik selbst ist modern, sauber und sehr gut ausgestattet. Während der Behandlung wurde äußerst sorgfältig und professionell gearbeitet, und ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, in guten Händen zu sein. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die tolle Betreuung und den freundlichen Umgang! Ich kann die Klinik absolut weiterempfehlen und bin mit meiner bisherigen Erfahrung sehr zufrieden. Wer Wert auf Professionalität, Qualität und einen hervorragenden Service legt, ist hier meiner Meinung nach bestens aufgehoben.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Andre W.

    Bisher war es nur ein Beratungsgespräch aber es war sehr gut.

    Weight Doctors Group
  • David C.

    Ich fand, dass der Arzt gut und verständlich erklärt hat. Ich habe diese Woche noch einen Termin in einer anderen Klinik, da ich mich gründlich informieren möchte; auch der Preis wird dabei eine Rolle spielen – darüber bin ich ganz offen.

    QUOLE Medisch Centrum
  • Momo

    Hervorragende Behandlung. Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge hat mir Dr. Koch stets ein sehr gutes Gefühl vermittelt. Ich litt jahrelang unter einer echten Gynäkomastie, nach der OP kann sich das Ergebnis sehen lassen, mein Selbstbewusstsein ist endlich zurückgekehrt. Ich kann die Alster Klinik jedem empfehlen, der schon lange mit dem Gedanken spielt sich operieren zu lassen.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Anonym

    Dr. Schubert gab mir das Gefühl, in genau der richtigen Praxis zu sein für mein Anliegen. Ich habe mich beim Beratungsgespräch sehr wohl gefühlt und verstanden gefühlt.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Lieselotte S.

    Über die ehrliche Einschätzung

    Alster-Klinik Hamburg
  • Hannelore G.

    Ich habe mich sehr wohl geführt, das Gespräch war sehr gut, die Ärztin hat mir sehr ausführlich alles erklärt und bin mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gegangen.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Carmen K.

    Ich bin eine sehr ängstliche Person. Bei Herrn Dr. Neis habe ich mich sofort wohlgefühlt. Behandlungsgespräche, Umgang, Freundlichkeit – es passt alles. Ich kann ihn ohne Bedenken und Einschränkung nur weiter empfehlen. Dankeschön Herr Dr. Neis für die tolle Arbeit.

    CGCE Group
  • Michaela L.

    Dr. Klarner ist sehr nett, hat mich sehr gut beraten und aufgeklärt. Ich hab mich gut aufgehoben gefühlt, vielen Dank!

    Alster-Klinik Hamburg
  • Vanessa T.

    Ich habe mich sehr gut aufgenommen und beraten gefühlt und würde mich jederzeit wieder für die Westfalenklinik entscheiden.

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