Fraktur­versorgung nach Sturz und Unfall.

Damit ein Knochenbruch, in der Fachsprache Fraktur, gerade zusammenwächst, müssen die Bruchstücke in der richtigen Stellung zur Ruhe kommen. Manchmal genügen Gips oder Schiene, manchmal halten Platten, Schrauben oder ein Marknagel den Knochen.

  • Notaufnahme im Bürgerspital
  • Gips, Platte, Schraube, Nagel
  • Kasse oder Berufsgenossenschaft

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  • Gipsoder Schiene reichen oft bei stabilen Brüchen
  • Vollnarkoseoder Regionalanästhesie, je nach Eingriff
  • Frühmobilisiert: meist kurz nach der Operation
  • 6–12Wochen, bis ein Knochen meist wieder trägt

Richtwerte; jeder Bruch heilt anders. Was für Sie gilt, bespricht das Behandlungsteam mit Ihnen.

Der Knochenbruch

Wenn ein Knochen bricht.

Knochen sind fest, aber nicht unzerbrechlich. Ein Sturz auf die ausgestreckte Hand, ein Verkehrs- oder Arbeitsunfall, ein unglücklicher Moment beim Sport – und der Knochen gibt nach. Typische Zeichen sind starke Schmerzen, Schwellung und Bluterguss, dazu eine Stelle, die sich nicht mehr bewegen oder belasten lässt. Manchmal steht ein Arm oder ein Bein sichtbar schief.

Nicht jeder Bruch ist von außen zu erkennen. Erst das Röntgenbild zeigt, wo der Knochen gebrochen ist, ob die Bruchstücke verschoben sind und ob ein Gelenk mitbetroffen ist; bei komplizierten Brüchen hilft eine Computertomografie mit räumlichem Bild. Ebenso wichtig sind Haut, Nerven und Gefäße: Ein offener Bruch, bei dem auch die Haut verletzt ist, muss rasch versorgt werden, weil Keime eindringen können.

Das Prinzip der Behandlung ist einfach: Die Bruchstücke müssen in der richtigen Stellung ruhig liegen, bis neuer Knochen sie verbindet. Bei stabilen Brüchen gelingt das mit Gips, Schiene oder Orthese. Sind die Fragmente verschoben oder ist ein Gelenk betroffen, werden sie operativ eingerichtet und mit Platten, Schrauben oder einem Marknagel fixiert – einem Metallstab im Inneren langer Knochen wie Oberschenkel oder Schienbein.

Im höheren Alter genügt oft schon ein Sturz in der Wohnung, weil Osteoporose den Knochen geschwächt hat; typisch ist der hüftnahe Oberschenkelbruch. Dann geht es um mehr als den Bruch: um baldiges Aufstehen, um die Vermeidung von Thrombosen und Lungenentzündungen und um die Frage, wie der Alltag danach wieder gelingt.

Die Versorgung

Was die Versorgung leisten kann.

Stabilisieren

Platten, Schrauben und Marknägel halten die Bruchstücke in der richtigen Stellung. So lässt sich bei vielen Brüchen früher bewegen als im Gips.

Rekonstruieren

Reicht ein Bruch bis ins Gelenk, werden die Gelenkflächen möglichst genau wieder zusammengefügt. Das kann das Risiko einer späteren Arthrose senken.

Mobilisieren

Aufstehen, Physiotherapie und passende Hilfsmittel helfen, wieder selbstständig zu werden – gerade im Alter, wenn langes Liegen schwächt.

Der Weg

Vom Unfall bis zur Heilung.

Wie ein Bruch behandelt wird, hängt von Knochen, Bruchform, Alter und Alltag ab. Die Stationen sind bei fast jedem Bruch dieselben.

  1. Ersteinschätzung

    In der Notaufnahme wird nach Dringlichkeit behandelt. Schmerzmittel lindern, eine Schiene stellt Arm oder Bein vorläufig ruhig.

  2. Bildgebung

    Röntgenbilder zeigen Bruchform und Verschiebung, bei Gelenkbrüchen ergänzt eine Computertomografie. Geprüft werden auch Durchblutung, Gefühl und Beweglichkeit.

  3. Entscheidung

    Gips, Schiene, Orthese oder Operation: Die Fachärztin oder der Facharzt erklärt, was dafür und was dagegen spricht, und klärt über Narkose und Risiken auf.

  4. Operation

    Die Bruchstücke werden eingerichtet und mit Platten, Schrauben oder einem Marknagel verbunden, wo möglich über kleine Schnitte. Das nennt man Osteosynthese.

  5. Mobilisation

    Die Physiotherapie beginnt in den ersten Tagen. Wie stark Arm oder Bein belastet werden dürfen, legt der Plan für die ersten Wochen fest.

  6. Nachsorge

    Röntgenkontrollen zeigen, wie der Knochen heilt. Wo nötig, vermittelt der Sozialdienst eine Reha; Implantate können später entfernt werden, wenn sie stören.

Kranken- oder Unfallversicherung

Wer die Kosten trägt.

Gesetzlich versichert

Eine Leistung der Krankenkasse.

Einen Knochenbruch zu behandeln ist medizinisch notwendig: Notaufnahme, Gips oder Operation, der Aufenthalt im Krankenhaus und die Nachbehandlung sind Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Für Kassenpatientinnen und -patienten ist das Bürgerspital Wertheim da, ein Plankrankenhaus.

In die Notaufnahme kommen Sie ohne Überweisung. Mitbringen sollten Sie die Versichertenkarte, Ihren Medikationsplan und vorhandene Befunde.

Nach einem Arbeitsunfall ist die Berufsgenossenschaft zuständig; das Bürgerspital arbeitet dafür mit den Berufsgenossenschaften zusammen.

Privat versichert oder selbst zahlend

Zusätzlich die Privatklinik im selben Gebäude.

Private Krankenversicherungen tragen medizinisch notwendige unfallchirurgische Behandlungen nach den Bedingungen des jeweiligen Vertrags. Privat Versicherten und Selbstzahlenden, auch aus dem Ausland, steht zusätzlich die Main-Tauber-Klinik zur Verfügung – eine Privatklinik unter demselben Dach wie das Bürgerspital.

Ein Wahlleistungszimmer bietet das Bürgerspital auf Wunsch an, je nach Verfügbarkeit.

Fachärztinnen und Fachärzte

Die Operateurinnen und Operateure.

Knochenbrüche versorgen in Wertheim Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie; zwei von ihnen tragen zusätzlich die Bezeichnung Spezielle Unfallchirurgie.

  • Gregor BöhlerFacharzt für Unfallchirurgie & Orthopädie / Facharzt für Spezielle UnfallchirurgieWertheim
  • Dr. med. Klaus FecherFacharzt für Unfallchirurgie & OrthopädieWertheim
  • Ahmed SaberFacharzt für Orthopädie und UnfallchirurgieWertheim
  • Dr. med. Stephan VögeliFacharzt für Unfallchirurgie & Orthopädie / Facharzt für spezielle UnfallchirurgieWertheim

Standorte

Wo behandelt wird.

Jede Klinik zeigt auf ihrer eigenen Seite, wie die Behandlung dort abläuft.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Muss jeder Knochenbruch operiert werden?

Nein. Viele stabile Brüche, deren Bruchstücke kaum verschoben sind, heilen im Gips, in einer Schiene oder Orthese. Zur Operation wird eher geraten, wenn Bruchstücke verschoben sind, ein Gelenk betroffen ist oder der Bruch instabil ist. Auch Alter und Alltag fließen in die Entscheidung ein.

Wie lange dauert es, bis der Knochen verheilt ist?

Bei vielen Brüchen an Armen und Beinen sechs bis zwölf Wochen. Wie schnell es geht, hängt vom Knochen, der Bruchform, dem Alter und der Durchblutung ab; Rauchen verlangsamt die Heilung. Voll belastbar ist ein Knochen oft erst einige Zeit später.

Bleiben Platten und Schrauben im Körper?

Häufig ja, denn meist stören sie nicht. Ob und wann sie entfernt werden, wird einzeln entschieden – frühestens, wenn der Knochen fest verheilt ist, in der Regel nach vielen Monaten.

Was passiert, wenn ein Bruch nicht heilt?

Bleibt die knöcherne Heilung aus, spricht man von einer Pseudarthrose, einem Falschgelenk. Sie lässt sich meist erneut operativ behandeln, etwa mit einer stabileren Fixierung, oft ergänzt um körpereigenen Knochen.

Welche Risiken hat eine Operation?

Möglich sind Infektionen, Nachblutungen, Blutgerinnsel, Verletzungen von Nerven oder Gefäßen und Wundheilungsstörungen, seltener eine Lockerung der Implantate. Frühe Bewegung und, wo nötig, Medikamente gegen Blutgerinnsel beugen vor. Vor der Operation kommt jedes dieser Risiken im Aufklärungsgespräch zur Sprache.

Wann in die Notaufnahme, wann den Notruf 112?

Bei Lebensgefahr, starken Blutungen, Bewusstlosigkeit oder wenn Verletzte nicht transportfähig sind: sofort 112. Größere Verletzungen, vor allem mit sichtbarer Fehlstellung, gehören in eine Notaufnahme – in Wertheim in die Zentrale Notaufnahme des Bürgerspitals.

Wie geht es nach dem Krankenhaus weiter?

Vor der Entlassung werden Gehstützen, Orthesen oder andere Hilfsmittel verordnet und, wo sinnvoll, eine Reha in die Wege geleitet. Kontrollen übernimmt je nach Eingriff das Krankenhaus, die Hausärztin, der Hausarzt oder eine Facharztpraxis.

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Bewertungen

Was Patientinnen und Patienten über uns sagen.

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  • Maria

    Wow, was für ein erster Eindruck! Dr. Frank Gruner, dessen Professionalität von jahrelanger Erfahrung zeugt, war äußerst verständlich und menschlich (was mir sehr wichtig war). Er verstand meine Bedürfnisse, und seine Erklärungen und Anweisungen entsprachen genau meinen Vorstellungen. Die Patientenberaterin Jennifer war mit ihrem Charme ebenfalls eine große Hilfe und erklärte mir alles Notwendige und den weiteren Ablauf. Auch die Mitarbeiter am Empfang waren sehr höflich und freundlich. Ich melde mich nach der Operation mit meinen Eindrücken zurück. Vielen Dank an alle!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich habe eine Unterlidstraffung machen lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mein Dank geht vor allem an Frau Dr. Simidjiiska für ihre Fürsorge, Kompetenz und Empathie. Aber auch das gesamte Team der Klinik macht einen hervorragenden Job!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich bin rundum begeistert von meiner Erfahrung in dieser Haartransplantationsklinik. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachsorge war alles hervorragend organisiert und professionell. Das gesamte Team war unglaublich freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Man hat sich jederzeit gut aufgehoben und ernst genommen gefühlt. Besonders positiv fand ich, dass sich alle Mitarbeiter ausreichend Zeit genommen haben, um meine Fragen zu beantworten und jeden Schritt verständlich zu erklären. Auch der Service war erstklassig. Die Organisation, die Betreuung vor und nach dem Eingriff sowie die Kommunikation waren wirklich hervorragend. Das gesamte Team hat einen sehr kompetenten und gleichzeitig menschlichen Eindruck gemacht. Die Klinik selbst ist modern, sauber und sehr gut ausgestattet. Während der Behandlung wurde äußerst sorgfältig und professionell gearbeitet, und ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, in guten Händen zu sein. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die tolle Betreuung und den freundlichen Umgang! Ich kann die Klinik absolut weiterempfehlen und bin mit meiner bisherigen Erfahrung sehr zufrieden. Wer Wert auf Professionalität, Qualität und einen hervorragenden Service legt, ist hier meiner Meinung nach bestens aufgehoben.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Andre W.

    Bisher war es nur ein Beratungsgespräch aber es war sehr gut.

    Weight Doctors Group
  • David C.

    Ich fand, dass der Arzt gut und verständlich erklärt hat. Ich habe diese Woche noch einen Termin in einer anderen Klinik, da ich mich gründlich informieren möchte; auch der Preis wird dabei eine Rolle spielen – darüber bin ich ganz offen.

    QUOLE Medisch Centrum
  • Momo

    Hervorragende Behandlung. Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge hat mir Dr. Koch stets ein sehr gutes Gefühl vermittelt. Ich litt jahrelang unter einer echten Gynäkomastie, nach der OP kann sich das Ergebnis sehen lassen, mein Selbstbewusstsein ist endlich zurückgekehrt. Ich kann die Alster Klinik jedem empfehlen, der schon lange mit dem Gedanken spielt sich operieren zu lassen.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Anonym

    Dr. Schubert gab mir das Gefühl, in genau der richtigen Praxis zu sein für mein Anliegen. Ich habe mich beim Beratungsgespräch sehr wohl gefühlt und verstanden gefühlt.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Lieselotte S.

    Über die ehrliche Einschätzung

    Alster-Klinik Hamburg
  • Hannelore G.

    Ich habe mich sehr wohl geführt, das Gespräch war sehr gut, die Ärztin hat mir sehr ausführlich alles erklärt und bin mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gegangen.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Carmen K.

    Ich bin eine sehr ängstliche Person. Bei Herrn Dr. Neis habe ich mich sofort wohlgefühlt. Behandlungsgespräche, Umgang, Freundlichkeit – es passt alles. Ich kann ihn ohne Bedenken und Einschränkung nur weiter empfehlen. Dankeschön Herr Dr. Neis für die tolle Arbeit.

    CGCE Group
  • Michaela L.

    Dr. Klarner ist sehr nett, hat mich sehr gut beraten und aufgeklärt. Ich hab mich gut aufgehoben gefühlt, vielen Dank!

    Alster-Klinik Hamburg
  • Vanessa T.

    Ich habe mich sehr gut aufgenommen und beraten gefühlt und würde mich jederzeit wieder für die Westfalenklinik entscheiden.

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