Darm­chirurgie am Dickdarm.

Eine komplizierte oder immer wiederkehrende Divertikulitis – die Entzündung kleiner Ausstülpungen der Darmwand – oder ein Tumor im Dickdarm können eine Operation nötig machen. Entfernt wird der erkrankte Abschnitt, häufig minimalinvasiv.

  • Zwei Kliniken, ein Standort
  • Kasse im Bürgerspital
  • Intensivmedizin in der Klinik

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  • 5–10Tage im Krankenhaus, je nach Verlauf
  • 1Tag nach der OP oft schon leichte Kost
  • 4–6Wochen Schonung nach der Operation

Richtwerte, je nach Eingriff verschieden. Den eigenen Ablauf klärt das Vorgespräch.

Divertikulitis und Darmkrebs

Zwei häufige Gründe für eine Operation.

Divertikel sind kleine Ausstülpungen der Darmwand, die mit den Jahren häufiger werden. Meist liegen sie im Sigma, dem s-förmigen letzten Abschnitt des Dickdarms im linken Unterbauch. Viele Menschen haben sie, ohne es zu bemerken. Entzünden sie sich, entsteht eine Divertikulitis mit Schmerzen im linken Unterbauch, oft mit Fieber und verändertem Stuhlgang.

Ein unkomplizierter Schub klingt meist ohne Operation ab. Operiert wird vor allem bei Komplikationen – bei Abszessen, Fisteln, Engstellen oder einem Durchbruch. Kehrt die Entzündung immer wieder, zählt nach der aktuellen Leitlinie nicht die Zahl der Schübe, sondern wie sehr Beschwerden und Lebensqualität leiden. Diese Abwägung treffen Betroffene gemeinsam mit ihren Ärztinnen und Ärzten.

Darmkrebs entsteht meist über Jahre aus zunächst gutartigen Polypen. Kleine Polypen und manche sehr frühen Tumoren lassen sich schon bei der Darmspiegelung abtragen. Reicht das nicht, wird der betroffene Abschnitt mitsamt den zugehörigen Lymphknoten und Blutgefäßen operativ entfernt.

Auch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn können einen Eingriff nötig machen, etwa wenn Engstellen oder Fisteln entstehen. Ob, wann und wie operiert wird, hängt in jedem Fall vom Befund, vom Allgemeinzustand und von den Wünschen der Betroffenen ab.

Die Operation

Was der Eingriff leisten kann.

Gezielt

Nur der erkrankte Teil wird entfernt, bei einer Divertikulitis meist das Sigma. In der Regel werden die gesunden Enden anschließend miteinander verbunden, sodass der Darm durchgängig bleibt.

Schonend

Häufig genügen kleine Zugänge für Kamera und Instrumente, dazu ein kurzer Schnitt, über den der Abschnitt geborgen wird. Bei großen Befunden oder starken Verwachsungen ist ein offener Bauchschnitt sicherer.

Klarheit

Das entnommene Gewebe wird im Labor untersucht. So lässt sich genau einordnen, was entfernt wurde, und die weitere Behandlung planen.

Der Weg

Von der Spiegelung bis zur Kontrolle.

Geplante Darmoperationen brauchen Vorbereitung: bei einer Divertikulitis möglichst in einer ruhigen Phase ohne akute Entzündung, bei einem Tumor nach vollständiger Untersuchung.

  1. Diagnostik

    Darmspiegelung und Schnittbilder, etwa eine Computertomografie, zeigen Lage und Ausdehnung des Befunds. Eine verdächtige Stelle kann bei der Spiegelung markiert werden, damit das Operationsteam sie später wiederfindet.

  2. Planung

    Chirurgie und Gastroenterologie, bei Krebs auch die Onkologie, stimmen Verfahren und Reihenfolge der Schritte ab. Im Aufklärungsgespräch geht es um Ablauf, Risiken und Alternativen.

  3. Vorbereitung

    Vorerkrankungen und Medikamente werden geprüft, die Narkose wird besprochen, vor manchen Eingriffen der Darm am Vortag gereinigt. Ob danach eine Anschlussheilbehandlung, also eine Reha, sinnvoll ist, wird schon jetzt geklärt.

  4. Operation

    In Vollnarkose, häufig in Schlüssellochtechnik. Danach folgen Aufwachraum und Station, nach größeren Eingriffen bei Bedarf die Überwachung auf der Intensivstation.

  5. Erste Tage

    Früh aufstehen, bald trinken und leicht essen: Das kann die Erholung fördern. Gegen Schmerzen gibt es eine abgestimmte Therapie, nach großen Eingriffen auch eine Pumpe, die Patientinnen und Patienten selbst bedienen.

  6. Nachsorge

    Nach der Entlassung folgen einige Wochen Schonung ohne schweres Heben. Nach einer Krebsoperation kommen je nach Befund eine weitere Behandlung und über mehrere Jahre geplante Kontrollen hinzu.

Versicherung

Was die Versicherung übernimmt.

Gesetzlich versichert

Leistung der Krankenkasse.

Ist die Operation medizinisch angezeigt – bei einem Tumor, bei Komplikationen oder bei wiederkehrenden Entzündungen mit starken Beschwerden –, ist sie eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung, einschließlich des stationären Aufenthalts im Bürgerspital Wertheim.

Eine Anschlussheilbehandlung wird vor der Operation besprochen; die Beantragung übernimmt das Krankenhaus.

Privat versichert oder selbst zahlend

Im Rahmen des Vertrags.

Private Versicherungen erstatten medizinisch notwendige Operationen im Rahmen ihres Tarifs. Für Privatversicherte und Selbstzahlende gibt es zudem die Main-Tauber-Klinik, eine Privatklinik im selben Gebäude.

Wahlleistungen wie ein komfortableres Zimmer lassen sich zusätzlich vereinbaren. Wer ohne Versicherung operiert wird, stimmt die Kosten vorab mit der Klinik ab.

Fachärztinnen und Fachärzte

Die Operateurinnen und Operateure.

Darmoperationen übernehmen Fachärzte aus der Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie; die Darmchirurgie zählt zu den Schwerpunkten dieser Abteilung.

  • Maksims MargolinsFacharzt für AllgemeinchirurgieWertheim
  • Dr. med. Gerhard SchüderFacharzt für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie / Facharzt für spezielle VisceralchirurgieWertheim
  • Rangel ShahanskiFacharzt für AllgemeinchirurgieWertheim
  • Mohamad ShalabiFacharzt für Allgemein- und VisceralchirurgieWertheim

Standorte

Wo behandelt wird.

Jede Klinik zeigt auf ihrer eigenen Seite, wie die Behandlung dort abläuft.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Muss eine Divertikulitis immer operiert werden?

Nein. Viele Entzündungen heilen ohne Eingriff aus. Zur Operation wird vor allem bei Komplikationen geraten und bei häufig wiederkehrenden Schüben, die den Alltag spürbar einschränken.

Kann die Divertikulitis nach der Operation wiederkommen?

Das ist möglich, aber seltener. Divertikel können auch in anderen Darmabschnitten liegen, und nicht alle lassen sich entfernen.

Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt?

Meist fünf bis zehn Tage, abhängig von Eingriff, Heilungsverlauf und Begleiterkrankungen. Leichte Kost ist oft schon am Tag nach der Operation möglich.

Wie verändert sich die Verdauung?

Anfangs ist der Stuhl oft weicher und häufiger, vor allem wenn ein längeres Stück Dickdarm entfernt wurde. Meist gewöhnt sich der Körper innerhalb einiger Wochen an die neue Situation.

Welche Risiken hat eine Darmoperation?

Möglich sind Blutungen, Infektionen im Bauchraum oder an der Wunde und Thrombosen. Selten heilt die Verbindung der Darmenden nicht dicht; das erfordert eine weitere Behandlung, manchmal einen erneuten Eingriff. Später können Verwachsungen oder ein Narbenbruch auftreten.

Was sagt der Befund nach einer Krebsoperation?

Er zeigt, ob der Tumor vollständig entfernt wurde und ob Lymphknoten befallen sind. Davon hängt ab, ob zusätzlich eine Chemotherapie empfohlen wird; das Behandlungsteam bespricht das Ergebnis ausführlich.

Wann bin ich wieder belastbar?

Spazierengehen ist schon im Krankenhaus erwünscht. Schwere Lasten und Sport sollten etwa vier bis sechs Wochen warten; wann die Arbeit wieder möglich ist, hängt von Eingriff und Beruf ab.

Zahlt die Krankenkasse die Darmoperation?

In der Regel ja: Eine medizinisch angezeigte Operation – bei Darmkrebs ebenso wie bei einer Divertikulitis mit Komplikationen oder häufigen Schüben – ist Kassenleistung und findet im Bürgerspital Wertheim statt. Für privat Versicherte gilt ihr Vertrag.

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  • Maria

    Wow, was für ein erster Eindruck! Dr. Frank Gruner, dessen Professionalität von jahrelanger Erfahrung zeugt, war äußerst verständlich und menschlich (was mir sehr wichtig war). Er verstand meine Bedürfnisse, und seine Erklärungen und Anweisungen entsprachen genau meinen Vorstellungen. Die Patientenberaterin Jennifer war mit ihrem Charme ebenfalls eine große Hilfe und erklärte mir alles Notwendige und den weiteren Ablauf. Auch die Mitarbeiter am Empfang waren sehr höflich und freundlich. Ich melde mich nach der Operation mit meinen Eindrücken zurück. Vielen Dank an alle!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich habe eine Unterlidstraffung machen lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mein Dank geht vor allem an Frau Dr. Simidjiiska für ihre Fürsorge, Kompetenz und Empathie. Aber auch das gesamte Team der Klinik macht einen hervorragenden Job!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich bin rundum begeistert von meiner Erfahrung in dieser Haartransplantationsklinik. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachsorge war alles hervorragend organisiert und professionell. Das gesamte Team war unglaublich freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Man hat sich jederzeit gut aufgehoben und ernst genommen gefühlt. Besonders positiv fand ich, dass sich alle Mitarbeiter ausreichend Zeit genommen haben, um meine Fragen zu beantworten und jeden Schritt verständlich zu erklären. Auch der Service war erstklassig. Die Organisation, die Betreuung vor und nach dem Eingriff sowie die Kommunikation waren wirklich hervorragend. Das gesamte Team hat einen sehr kompetenten und gleichzeitig menschlichen Eindruck gemacht. Die Klinik selbst ist modern, sauber und sehr gut ausgestattet. Während der Behandlung wurde äußerst sorgfältig und professionell gearbeitet, und ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, in guten Händen zu sein. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die tolle Betreuung und den freundlichen Umgang! Ich kann die Klinik absolut weiterempfehlen und bin mit meiner bisherigen Erfahrung sehr zufrieden. Wer Wert auf Professionalität, Qualität und einen hervorragenden Service legt, ist hier meiner Meinung nach bestens aufgehoben.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Andre W.

    Bisher war es nur ein Beratungsgespräch aber es war sehr gut.

    Weight Doctors Group
  • David C.

    Ich fand, dass der Arzt gut und verständlich erklärt hat. Ich habe diese Woche noch einen Termin in einer anderen Klinik, da ich mich gründlich informieren möchte; auch der Preis wird dabei eine Rolle spielen – darüber bin ich ganz offen.

    QUOLE Medisch Centrum
  • Momo

    Hervorragende Behandlung. Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge hat mir Dr. Koch stets ein sehr gutes Gefühl vermittelt. Ich litt jahrelang unter einer echten Gynäkomastie, nach der OP kann sich das Ergebnis sehen lassen, mein Selbstbewusstsein ist endlich zurückgekehrt. Ich kann die Alster Klinik jedem empfehlen, der schon lange mit dem Gedanken spielt sich operieren zu lassen.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Anonym

    Dr. Schubert gab mir das Gefühl, in genau der richtigen Praxis zu sein für mein Anliegen. Ich habe mich beim Beratungsgespräch sehr wohl gefühlt und verstanden gefühlt.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Lieselotte S.

    Über die ehrliche Einschätzung

    Alster-Klinik Hamburg
  • Hannelore G.

    Ich habe mich sehr wohl geführt, das Gespräch war sehr gut, die Ärztin hat mir sehr ausführlich alles erklärt und bin mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gegangen.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Carmen K.

    Ich bin eine sehr ängstliche Person. Bei Herrn Dr. Neis habe ich mich sofort wohlgefühlt. Behandlungsgespräche, Umgang, Freundlichkeit – es passt alles. Ich kann ihn ohne Bedenken und Einschränkung nur weiter empfehlen. Dankeschön Herr Dr. Neis für die tolle Arbeit.

    CGCE Group
  • Michaela L.

    Dr. Klarner ist sehr nett, hat mich sehr gut beraten und aufgeklärt. Ich hab mich gut aufgehoben gefühlt, vielen Dank!

    Alster-Klinik Hamburg
  • Vanessa T.

    Ich habe mich sehr gut aufgenommen und beraten gefühlt und würde mich jederzeit wieder für die Westfalenklinik entscheiden.

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