Zentrale Notaufnahme rund um die Uhr.

Brustschmerz, Atemnot, ein Sturz mit Folgen: Die Zentrale Notaufnahme versorgt akute Erkrankungen und Verletzungen. Wer zuerst behandelt wird, entscheidet die Dringlichkeit – nicht die Reihenfolge der Ankunft.

  • Ersteinschätzung nach Dringlichkeit
  • Labor, Röntgen und CT in der Klinik
  • Kassenleistung

5.888 Bewertungen auf ProvenExpert

  • 112Rettungsdienst und Notarzt bei Lebensgefahr
  • 116117Bereitschaftsdienst bei geschlossener Praxis
  • 5Dringlichkeitsstufen bei der Ersteinschätzung
  • KeineÜberweisung und kein Termin nötig

Bei Lebensgefahr gilt immer 112. Ändern sich die Beschwerden, wird die Dringlichkeit neu eingeschätzt.

Die Notaufnahme

Der richtige Weg im Notfall.

Die Zentrale Notaufnahme ist die erste Anlaufstelle eines Krankenhauses für Erkrankungen und Verletzungen, die nicht bis zum nächsten Praxistermin warten können. Ärztinnen und Ärzte der Inneren Medizin, der Chirurgie und der Anästhesie arbeiten dort zusammen, gestützt auf Labor, Ultraschall, Röntgen und Computertomografie. Schwerverletzte übernimmt ein eigenes Team im Schockraum.

Typische Gründe für die Notaufnahme sind Brustschmerzen, Atemnot, starke Bauch- oder Kopfschmerzen, hohes Fieber mit Kreislaufbeschwerden, allergische Reaktionen und Verletzungen, etwa nach einem Sturz oder Arbeitsunfall. Bei Lebensgefahr – Bewusstlosigkeit, schwere Atemnot, Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, starke Blutung – ist der Notruf 112 der richtige Weg. Für Beschwerden, mit denen man sonst in die Hausarztpraxis ginge, ist außerhalb der Sprechzeiten der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 zuständig. Er hilft auch einzuschätzen, ob eine Bereitschaftspraxis, ein Hausbesuch oder doch die Notaufnahme passt.

Kurz nach der Ankunft schätzt eine geschulte Pflegefachkraft ein, wie dringend die Behandlung ist. Viele Notaufnahmen nutzen dafür ein festes Schema wie das Manchester-Triage-System mit fünf Stufen, von „sofort” bis „nicht dringend”. Die Stufe legt fest, wer zuerst an der Reihe ist. Deshalb kann jemand, der später kommt, früher behandelt werden.

Wie lange gewartet wird, lässt sich nicht vorhersagen. Kommen mehrere schwer Erkrankte gleichzeitig, warten Menschen mit weniger dringenden Beschwerden länger. Wer wartet, ist nicht vergessen: Die Einstufung beruht auf einer fachlichen Einschätzung, und verschlechtert sich etwas, wird neu eingeschätzt. Wer nicht akut erkrankt ist, ist in der Hausarztpraxis oder beim Bereitschaftsdienst oft schneller versorgt.

Die Notaufnahme

Was die Notaufnahme leistet.

Einordnen

Bald nach der Ankunft klärt die Ersteinschätzung, wie dringend die Behandlung ist. Sie bestimmt die Reihenfolge, nicht die Uhrzeit der Ankunft.

Abklären

Ärztliche Untersuchung, Blutwerte, EKG, Ultraschall, Röntgen oder Computertomografie – je nach Beschwerden so viel, wie zur Klärung nötig ist.

Entscheiden

Nach Hause mit Arztbrief, Aufnahme auf eine Station oder die Intensivstation – oder Verlegung in ein Zentrum, wenn eine besondere Behandlung gebraucht wird.

Der Ablauf

Von der Anmeldung bis zum Arztbrief.

Jeder Besuch in der Notaufnahme folgt denselben Stationen. Wie schnell sie aufeinander folgen, hängt von der Dringlichkeit ab.

  1. Ankommen

    Die Anmeldung nimmt Personalien und Versichertenkarte auf. Wer mit dem Rettungsdienst kommt, wird dem Team direkt übergeben.

  2. Ersteinschätzung

    Eine geschulte Pflegefachkraft fragt nach den Beschwerden, misst Puls, Blutdruck und Sauerstoff und ordnet die Dringlichkeit einer von fünf Stufen zu.

  3. Warten

    Im Wartebereich oder, wenn nötig, gleich in einem Behandlungsraum. Werden die Beschwerden stärker, bitte sofort Bescheid geben.

  4. Untersuchung

    Ärztin oder Arzt untersucht, veranlasst die nötigen Befunde und beginnt die Behandlung, etwa gegen Schmerzen oder Atemnot.

  5. Entscheidung

    Reicht die ambulante Behandlung, geht es nach Hause. Sonst folgt die Aufnahme auf eine Station oder die Verlegung in eine spezialisierte Klinik.

  6. Weiterbehandlung

    Der Arztbrief fasst Befunde und Empfehlungen zusammen. Mit ihm setzt die Hausarztpraxis die Behandlung fort.

Kasse, privat, Unfallversicherung

Behandelt wird nach Dringlichkeit.

Gesetzlich versichert

Notfallbehandlung ist Kassenleistung.

Ob ambulant oder mit Aufnahme ins Krankenhaus: Die Behandlung in der Notaufnahme gehört zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine Überweisung braucht es nicht, die Versichertenkarte schon.

Nach einem Arbeits- oder Wegeunfall ist die gesetzliche Unfallversicherung zuständig – sagen Sie es bitte bei der Anmeldung. In Wertheim gehört die Notaufnahme zum Bürgerspital, dem Plankrankenhaus.

Privat versichert oder selbst zahlend

Die gleiche Einschätzung für alle.

Die Reihenfolge richtet sich allein nach der Dringlichkeit, nicht nach der Versicherung. Abgerechnet wird danach über die private Krankenversicherung, die Beihilfe oder direkt.

Für eine weitere Behandlung im Krankenhaus können privat Versicherte und Selbstzahlende die Main-Tauber-Klinik wählen, die Privatklinik im selben Gebäude.

Fachärztinnen und Fachärzte

Ihre Ärztinnen und Ärzte.

In der Notaufnahme arbeiten Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie zusammen, dazu Pflegefachkräfte mit Weiterbildung in der Manchester-Triage. Genannt sind die Ärztinnen und Ärzte mit Qualifikation in der Notfallmedizin: ein Facharzt für Innere Medizin und Notfallmedizin sowie Fachärztinnen und Fachärzte der Anästhesie, die zusätzlich für die außerklinische Notfallmedizin qualifiziert sind.

  • Christoph BinasFacharzt für Anästhesiologie, Arzt für außerklinische NotfallmedizinWertheim
  • Rachel DorschFachärztin für Anästhesiologie, Ärztin für außerklinische Notfallmedizin, Transfusionsverantwortliche ÄrztinWertheim
  • Maria Eckert-KufnerFachärztin für Anästhesiologie & Intensivmedizin, Ärztin für außerklinische NotfallmedizinWertheim
  • Erando JubicaFacharzt für Anästhesiologie, Arzt für außerklinische NotfallmedizinWertheim
  • Srecko PiculinFacharzt für Innere Medizin & NotfallmedizinWertheim

Standorte

Wo behandelt wird.

Jede Klinik zeigt auf ihrer eigenen Seite, wie die Behandlung dort abläuft.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Notaufnahme, 116117 oder 112 – was ist richtig?

Bei Lebensgefahr oder wenn jemand nicht sicher in die Klinik kommt: 112. Bei akuten, ernsten Beschwerden, mit denen Sie selbst oder begleitet kommen können: die Notaufnahme. Bei Beschwerden, mit denen Sie sonst in die Hausarztpraxis gingen, außerhalb der Sprechzeiten: der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117, kostenfrei und bundesweit.

Warum werden andere vor mir behandelt?

Weil die Reihenfolge der Dringlichkeit folgt. Wer etwa mit Verdacht auf Herzinfarkt kommt, wird sofort behandelt, auch wenn andere schon länger warten. Manche Schwerkranke kommen mit dem Rettungsdienst und sind im Wartebereich gar nicht zu sehen.

Wie lange muss ich warten?

Das lässt sich vorher nicht sagen. Es hängt davon ab, wie viele Menschen gleichzeitig kommen und wie schwer sie erkrankt sind; bei weniger dringenden Beschwerden kann es Stunden dauern. Werden die Beschwerden während des Wartens stärker, sagen Sie es bitte sofort – dann wird neu eingeschätzt.

Darf ich selbst in die Notaufnahme fahren?

Bei Brustschmerz, Atemnot, Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen, starker Benommenheit oder nach einem Krampfanfall nicht – dann bitte 112. Auch Angehörige sollten in diesen Fällen nicht selbst fahren, denn der Rettungsdienst beginnt die Behandlung schon unterwegs.

Was sollte ich mitbringen?

Die Versichertenkarte, einen aktuellen Medikamentenplan, vorhandene Befunde und Arztbriefe, bei Bedarf Brille oder Hörgerät und ein geladenes Telefon. Hilfreich sind Angaben zu Allergien und die Nummer einer Kontaktperson.

Brauche ich eine Überweisung?

Nein, in die Notaufnahme kommen Sie ohne Überweisung und ohne Termin. Hat die Hausarztpraxis bereits eine Einweisung ausgestellt, bringen Sie sie mit.

Kann eine Begleitperson dabei sein?

Eine vertraute Person hilft oft, gerade bei älteren Menschen oder bei Verständigungsschwierigkeiten. Ob sie mit in den Behandlungsraum kommt, hängt von Platz und Lage ab; bei manchen Untersuchungen wartet sie draußen.

Was passiert nach der Notaufnahme?

Viele gehen nach der Behandlung mit einem Arztbrief nach Hause, andere werden stationär aufgenommen. Ist eine Behandlung nötig, die es in der Klinik nicht gibt – etwa eine Herzkatheteruntersuchung –, wird nach der Erstversorgung in ein spezialisiertes Zentrum verlegt.

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Bewertungen

Was Patientinnen und Patienten über uns sagen.

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5.888 Bewertungen auf ProvenExpert

  • Maria

    Wow, was für ein erster Eindruck! Dr. Frank Gruner, dessen Professionalität von jahrelanger Erfahrung zeugt, war äußerst verständlich und menschlich (was mir sehr wichtig war). Er verstand meine Bedürfnisse, und seine Erklärungen und Anweisungen entsprachen genau meinen Vorstellungen. Die Patientenberaterin Jennifer war mit ihrem Charme ebenfalls eine große Hilfe und erklärte mir alles Notwendige und den weiteren Ablauf. Auch die Mitarbeiter am Empfang waren sehr höflich und freundlich. Ich melde mich nach der Operation mit meinen Eindrücken zurück. Vielen Dank an alle!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich habe eine Unterlidstraffung machen lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mein Dank geht vor allem an Frau Dr. Simidjiiska für ihre Fürsorge, Kompetenz und Empathie. Aber auch das gesamte Team der Klinik macht einen hervorragenden Job!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich bin rundum begeistert von meiner Erfahrung in dieser Haartransplantationsklinik. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachsorge war alles hervorragend organisiert und professionell. Das gesamte Team war unglaublich freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Man hat sich jederzeit gut aufgehoben und ernst genommen gefühlt. Besonders positiv fand ich, dass sich alle Mitarbeiter ausreichend Zeit genommen haben, um meine Fragen zu beantworten und jeden Schritt verständlich zu erklären. Auch der Service war erstklassig. Die Organisation, die Betreuung vor und nach dem Eingriff sowie die Kommunikation waren wirklich hervorragend. Das gesamte Team hat einen sehr kompetenten und gleichzeitig menschlichen Eindruck gemacht. Die Klinik selbst ist modern, sauber und sehr gut ausgestattet. Während der Behandlung wurde äußerst sorgfältig und professionell gearbeitet, und ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, in guten Händen zu sein. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die tolle Betreuung und den freundlichen Umgang! Ich kann die Klinik absolut weiterempfehlen und bin mit meiner bisherigen Erfahrung sehr zufrieden. Wer Wert auf Professionalität, Qualität und einen hervorragenden Service legt, ist hier meiner Meinung nach bestens aufgehoben.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Andre W.

    Bisher war es nur ein Beratungsgespräch aber es war sehr gut.

    Weight Doctors Group
  • David C.

    Ich fand, dass der Arzt gut und verständlich erklärt hat. Ich habe diese Woche noch einen Termin in einer anderen Klinik, da ich mich gründlich informieren möchte; auch der Preis wird dabei eine Rolle spielen – darüber bin ich ganz offen.

    QUOLE Medisch Centrum
  • Momo

    Hervorragende Behandlung. Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge hat mir Dr. Koch stets ein sehr gutes Gefühl vermittelt. Ich litt jahrelang unter einer echten Gynäkomastie, nach der OP kann sich das Ergebnis sehen lassen, mein Selbstbewusstsein ist endlich zurückgekehrt. Ich kann die Alster Klinik jedem empfehlen, der schon lange mit dem Gedanken spielt sich operieren zu lassen.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Anonym

    Dr. Schubert gab mir das Gefühl, in genau der richtigen Praxis zu sein für mein Anliegen. Ich habe mich beim Beratungsgespräch sehr wohl gefühlt und verstanden gefühlt.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Lieselotte S.

    Über die ehrliche Einschätzung

    Alster-Klinik Hamburg
  • Hannelore G.

    Ich habe mich sehr wohl geführt, das Gespräch war sehr gut, die Ärztin hat mir sehr ausführlich alles erklärt und bin mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gegangen.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Carmen K.

    Ich bin eine sehr ängstliche Person. Bei Herrn Dr. Neis habe ich mich sofort wohlgefühlt. Behandlungsgespräche, Umgang, Freundlichkeit – es passt alles. Ich kann ihn ohne Bedenken und Einschränkung nur weiter empfehlen. Dankeschön Herr Dr. Neis für die tolle Arbeit.

    CGCE Group
  • Michaela L.

    Dr. Klarner ist sehr nett, hat mich sehr gut beraten und aufgeklärt. Ich hab mich gut aufgehoben gefühlt, vielen Dank!

    Alster-Klinik Hamburg
  • Vanessa T.

    Ich habe mich sehr gut aufgenommen und beraten gefühlt und würde mich jederzeit wieder für die Westfalenklinik entscheiden.

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