Schmerz­therapie nach der Operation.

Nach einer Operation sollen Schmerzen so gering wie möglich bleiben, damit Atmen, Husten und die ersten Schritte leichter fallen. Dafür gibt es Schmerzmittel nach Plan, eine Pumpe per Knopfdruck und dünne Schmerzkatheter.

  • Schmerzmittel nach Plan
  • Schmerzpumpe per Knopfdruck
  • Katheter an Rücken oder Nerv

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  • Vorabgeplant im Gespräch vor der Narkose
  • 0–10Punkte-Skala, mit der Schmerz gemessen wird
  • Tagekann ein Schmerzkatheter liegen bleiben
  • Tablettensobald Essen und Trinken wieder gehen

Richtwerte. Welche Verfahren infrage kommen, klärt das Gespräch mit der Anästhesie.

Der Schmerz nach der Operation

Warum Schmerz behandelt wird.

Nach einer Operation schmerzt die Wunde – eine normale Reaktion des Körpers auf den Eingriff. Wie stark, hängt von der Operation ab und ist von Mensch zu Mensch verschieden. Größere Eingriffe am Bauch, am Brustkorb oder an Knochen und Gelenken gehören zu den schmerzhafteren. Anders als ein chronischer Schmerz hat dieser Schmerz eine klare Ursache und lässt mit der Heilung nach.

Ihn zu lindern, ist mehr als eine Frage des Wohlbefindens. Wer wegen Schmerzen flach atmet, kaum hustet und lange liegt, hat ein höheres Risiko für eine Lungenentzündung oder eine Thrombose. Starke, unzureichend behandelte Schmerzen können die Erholung verzögern und in manchen Fällen chronisch werden.

Die Behandlung setzt deshalb auf mehrere Bausteine. Schmerzmittel mit unterschiedlicher Wirkweise werden kombiniert und nach festem Zeitplan gegeben. Reicht das nicht, kommt eine Schmerzpumpe hinzu, die Patientinnen und Patienten selbst auslösen: die patientenkontrollierte Analgesie, kurz PCA. Nach großen Eingriffen kann ein dünner Katheter nahe am Rückenmark oder an einem Nerv von Arm oder Bein die Schmerzleitung über Tage dämpfen. Kühlen, eine gute Lagerung und frühe Bewegung ergänzen die Medikamente.

Gemessen wird der Schmerz mit einer einfachen Skala von 0 für keinen bis 10 für den stärksten vorstellbaren Schmerz. Ziel ist nicht zwingend die Null, sondern ein Wert, bei dem Atmen, Husten, Aufstehen und Schlafen gut möglich sind. Maßgeblich ist, was die Patientin oder der Patient empfindet – deshalb fragen Pflege und ärztliches Team regelmäßig nach.

Die Behandlung

Drei Wege, Schmerz zu lindern.

Nach Plan

Mehrere Schmerzmittel mit unterschiedlicher Wirkweise werden kombiniert und zu festen Zeiten gegeben, nicht erst, wenn es weh tut. So kommt jedes Mittel mit einer kleineren Dosis aus.

Per Knopfdruck

Die Schmerzpumpe gibt über die Vene eine kleine, festgelegte Dosis, sobald man den Knopf drückt. Sperrzeit und Höchstmenge schützen vor zu viel.

Über einen Katheter

Ein dünner Schlauch am Rücken oder an einem Nerv von Arm oder Bein betäubt die Schmerzleitung fortlaufend, oft über mehrere Tage.

Der Ablauf

Vom Vorgespräch bis nach Hause.

Die Schmerztherapie beginnt vor der Operation und endet nicht im Aufwachraum. Jede Phase hat ihre eigenen Mittel.

  1. Vorgespräch

    Mit der Anästhesie wird der Plan festgelegt: welche Mittel, ob Pumpe oder Katheter sinnvoll sind, welche eigenen Medikamente pausieren. Erfahrungen mit früheren Operationen gehören dazu.

  2. Operation

    Katheter und Nervenblockaden werden meist vor oder während des Eingriffs angelegt. Die ersten Schmerzmittel wirken schon, bevor die Narkose endet.

  3. Aufwachraum

    Fachpflegekräfte fragen früh nach Schmerzen, geben bei Bedarf zusätzlich etwas und erklären die Pumpe.

  4. Station

    Pflege und ärztliches Team fragen regelmäßig nach der Schmerzstärke und passen die Behandlung an. Katheter und Einstichstellen werden täglich kontrolliert.

  5. Umstellung

    Lassen die Schmerzen nach und klappen Essen und Trinken, werden Pumpe und Katheter entfernt und durch Tabletten ersetzt.

  6. Entlassung

    Ein Schmerzplan für zu Hause legt fest, was wann genommen und wann verringert wird. Der Arztbrief informiert die Hausarztpraxis.

Kasse und Tarif

Teil der Behandlung.

Gesetzlich versichert

Mit der Operation abgedeckt.

Die Schmerztherapie gehört zur Operation und zum Aufenthalt im Krankenhaus. Ist der Eingriff medizinisch angezeigt, trägt die gesetzliche Krankenversicherung sie mit; gesetzlich Versicherte werden in Wertheim im Bürgerspital behandelt, dem Plankrankenhaus.

Privat versichert oder selbst zahlend

Nach Tarif oder auf eigene Rechnung.

Private Krankenversicherung und Beihilfe erstatten die Schmerztherapie zusammen mit der Operation nach ihren Bedingungen. Privat Versicherte und Selbstzahlende können auch in der Main-Tauber-Klinik operiert werden, der Privatklinik unter demselben Dach.

Fachärztinnen und Fachärzte

Ihre Ärztinnen und Ärzte.

Die Schmerztherapie nach Operationen liegt bei der Anästhesiologie: Sie plant sie im Vorgespräch, legt Katheter an und begleitet Pumpe und Katheter gemeinsam mit der Pflege bis zur Umstellung auf Tabletten.

  • Mohamed AburawiFacharzt für AnästhesiologieWertheim
  • Christoph BinasFacharzt für Anästhesiologie, Arzt für außerklinische NotfallmedizinWertheim
  • Rachel DorschFachärztin für Anästhesiologie, Ärztin für außerklinische Notfallmedizin, Transfusionsverantwortliche ÄrztinWertheim
  • Maria Eckert-KufnerFachärztin für Anästhesiologie & Intensivmedizin, Ärztin für außerklinische NotfallmedizinWertheim
  • Claus HahnFacharzt für AnästhesiologieWertheim
  • Erando JubicaFacharzt für Anästhesiologie, Arzt für außerklinische NotfallmedizinWertheim
  • Mihai NitaFacharzt für AnästhesiologieWertheim
  • Dr. med. Stephan RappFacharzt für AnästhesiologieWertheim

Standorte

Wo behandelt wird.

Jede Klinik zeigt auf ihrer eigenen Seite, wie die Behandlung dort abläuft.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Wie stark werden die Schmerzen nach der Operation sein?

Das hängt vom Eingriff ab und ist individuell verschieden. Ziel ist, sie so gering zu halten, dass tiefes Atmen, Husten, Aufstehen und Schlaf möglich sind. Wer Schmerzen spürt, sagt es früh – dann lässt sich rasch nachsteuern.

Wie funktioniert die Schmerzpumpe?

Sie ist mit der Venenkanüle verbunden. Ein Knopfdruck löst eine kleine, vorher festgelegte Dosis aus, danach ist die Pumpe einige Minuten gesperrt; eine Höchstmenge ist einprogrammiert. Den Knopf drückt nur die Patientin oder der Patient selbst, nie Angehörige. Wer das Prinzip nicht sicher versteht, bekommt die Mittel auf anderem Weg.

Kann ich von den Schmerzmitteln abhängig werden?

Bei kurzer, ärztlich begleiteter Anwendung nach einer Operation ist das Risiko klein, aber nicht null. Stark wirksame Schmerzmittel werden deshalb nur so lange wie nötig gegeben und vor der Entlassung verringert oder abgesetzt.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Stark wirksame Schmerzmittel können Übelkeit, Müdigkeit, Juckreiz, Verstopfung und Probleme beim Wasserlassen auslösen; eine gefährliche Dämpfung der Atmung ist selten und fällt bei der Überwachung früh auf. Ein Katheter am Rücken kann den Blutdruck senken oder die Beine schwer machen. Blutergüsse und Infektionen an der Einstichstelle sind selten.

Wie lange bleibt ein Schmerzkatheter liegen?

Meist einige Tage, bis der Wundschmerz nachlässt und Tabletten ausreichen. Die Einstichstelle wird täglich kontrolliert. Das Entfernen dauert nur Sekunden.

Darf ich mit Katheter aufstehen?

Ja, und mit weniger Schmerzen fällt es oft leichter. Beim ersten Aufstehen hilft jemand aus der Pflege, weil Kraft und Gefühl in den Beinen vermindert sein können.

Was gilt nach einer ambulanten Operation?

Zur Entlassung gehört ein Schmerzplan für die ersten Tage. Die Mittel werden nach Plan genommen, nicht erst bei starkem Schmerz. Nehmen die Schmerzen plötzlich zu oder kommen Fieber und eine gerötete Wunde hinzu, sollte das ärztlich angeschaut werden.

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  • Maria

    Wow, was für ein erster Eindruck! Dr. Frank Gruner, dessen Professionalität von jahrelanger Erfahrung zeugt, war äußerst verständlich und menschlich (was mir sehr wichtig war). Er verstand meine Bedürfnisse, und seine Erklärungen und Anweisungen entsprachen genau meinen Vorstellungen. Die Patientenberaterin Jennifer war mit ihrem Charme ebenfalls eine große Hilfe und erklärte mir alles Notwendige und den weiteren Ablauf. Auch die Mitarbeiter am Empfang waren sehr höflich und freundlich. Ich melde mich nach der Operation mit meinen Eindrücken zurück. Vielen Dank an alle!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich habe eine Unterlidstraffung machen lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mein Dank geht vor allem an Frau Dr. Simidjiiska für ihre Fürsorge, Kompetenz und Empathie. Aber auch das gesamte Team der Klinik macht einen hervorragenden Job!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich bin rundum begeistert von meiner Erfahrung in dieser Haartransplantationsklinik. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachsorge war alles hervorragend organisiert und professionell. Das gesamte Team war unglaublich freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Man hat sich jederzeit gut aufgehoben und ernst genommen gefühlt. Besonders positiv fand ich, dass sich alle Mitarbeiter ausreichend Zeit genommen haben, um meine Fragen zu beantworten und jeden Schritt verständlich zu erklären. Auch der Service war erstklassig. Die Organisation, die Betreuung vor und nach dem Eingriff sowie die Kommunikation waren wirklich hervorragend. Das gesamte Team hat einen sehr kompetenten und gleichzeitig menschlichen Eindruck gemacht. Die Klinik selbst ist modern, sauber und sehr gut ausgestattet. Während der Behandlung wurde äußerst sorgfältig und professionell gearbeitet, und ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, in guten Händen zu sein. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die tolle Betreuung und den freundlichen Umgang! Ich kann die Klinik absolut weiterempfehlen und bin mit meiner bisherigen Erfahrung sehr zufrieden. Wer Wert auf Professionalität, Qualität und einen hervorragenden Service legt, ist hier meiner Meinung nach bestens aufgehoben.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Andre W.

    Bisher war es nur ein Beratungsgespräch aber es war sehr gut.

    Weight Doctors Group
  • David C.

    Ich fand, dass der Arzt gut und verständlich erklärt hat. Ich habe diese Woche noch einen Termin in einer anderen Klinik, da ich mich gründlich informieren möchte; auch der Preis wird dabei eine Rolle spielen – darüber bin ich ganz offen.

    QUOLE Medisch Centrum
  • Momo

    Hervorragende Behandlung. Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge hat mir Dr. Koch stets ein sehr gutes Gefühl vermittelt. Ich litt jahrelang unter einer echten Gynäkomastie, nach der OP kann sich das Ergebnis sehen lassen, mein Selbstbewusstsein ist endlich zurückgekehrt. Ich kann die Alster Klinik jedem empfehlen, der schon lange mit dem Gedanken spielt sich operieren zu lassen.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Anonym

    Dr. Schubert gab mir das Gefühl, in genau der richtigen Praxis zu sein für mein Anliegen. Ich habe mich beim Beratungsgespräch sehr wohl gefühlt und verstanden gefühlt.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Lieselotte S.

    Über die ehrliche Einschätzung

    Alster-Klinik Hamburg
  • Hannelore G.

    Ich habe mich sehr wohl geführt, das Gespräch war sehr gut, die Ärztin hat mir sehr ausführlich alles erklärt und bin mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gegangen.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Carmen K.

    Ich bin eine sehr ängstliche Person. Bei Herrn Dr. Neis habe ich mich sofort wohlgefühlt. Behandlungsgespräche, Umgang, Freundlichkeit – es passt alles. Ich kann ihn ohne Bedenken und Einschränkung nur weiter empfehlen. Dankeschön Herr Dr. Neis für die tolle Arbeit.

    CGCE Group
  • Michaela L.

    Dr. Klarner ist sehr nett, hat mich sehr gut beraten und aufgeklärt. Ich hab mich gut aufgehoben gefühlt, vielen Dank!

    Alster-Klinik Hamburg
  • Vanessa T.

    Ich habe mich sehr gut aufgenommen und beraten gefühlt und würde mich jederzeit wieder für die Westfalenklinik entscheiden.

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