Herzinfarkt und Herzschwäche in der Akutphase.

Druck auf der Brust, plötzliche Atemnot, Wasser in Beinen und Lunge: Herzinfarkt und akute Herzschwäche brauchen rasch Hilfe. Im Notfall zählt der Anruf unter 112, danach Diagnose, Stabilisierung und der richtige Ort für die Weiterbehandlung.

  • Notruf 112
  • Notaufnahme und Intensivstation
  • Kassenleistung

5.888 Bewertungen auf ProvenExpert

  • 5 Min.anhaltender Brustschmerz: 112 wählen
  • TroponinBlutwert, der Schäden am Herzmuskel anzeigt
  • über 2 kgmehr in drei Tagen: ärztlich abklären lassen
  • meist 3Wochen Anschlussreha, ambulant oder stationär

Richtwerte nach Leitlinien. Den persönlichen Plan legt das Behandlungsteam mit Ihnen fest.

Herzinfarkt und Herzschwäche

Zwei Notfälle am Herzen.

Beim Herzinfarkt verschließt sich ein Herzkranzgefäß, meist durch ein Blutgerinnsel an einer Stelle, die schon durch Ablagerungen verengt war. Der Herzmuskel dahinter bekommt keinen Sauerstoff mehr und nimmt Schaden, umso mehr, je länger der Verschluss besteht. Den Boden bereitet fast immer eine koronare Herzkrankheit, begünstigt durch Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes, erhöhte Blutfette, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine familiäre Veranlagung.

Typisch ist ein Druck, eine Enge oder ein Brennen hinter dem Brustbein, das länger als fünf Minuten anhält und in Arme, Hals, Kiefer, Rücken oder Oberbauch ausstrahlen kann. Häufig kommen Atemnot, Übelkeit, kalter Schweiß und Unruhe hinzu. Wer solche Zeichen bemerkt, wählt 112.

Bei einer Herzschwäche, medizinisch Herzinsuffizienz, pumpt das Herz nicht mehr genug Blut durch den Körper. Häufige Ursachen sind eine koronare Herzkrankheit oder ein früherer Infarkt, langjähriger Bluthochdruck, Erkrankungen der Herzklappen, eine Herzmuskelentzündung oder Rhythmusstörungen. Meist entwickelt sie sich schleichend: Die Belastbarkeit sinkt, bei Anstrengung oder im Liegen wird die Luft knapp, Knöchel und Beine schwellen an, das Gewicht steigt durch eingelagertes Wasser.

Akut wird eine Herzschwäche, wenn sie sich rasch verschlechtert, etwa durch einen Infekt, eine neue Rhythmusstörung, einen Infarkt oder vergessene Medikamente. Dann staut sich Wasser in der Lunge, und schon in Ruhe fällt das Atmen schwer. In beiden Notfällen gilt: das Herz entlasten und die Ursache finden. Beim Infarkt soll das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder durchgängig werden, in aller Regel per Herzkatheter in einem Zentrum mit Herzkatheterlabor.

Die Akutbehandlung

Was in den ersten Stunden zählt.

Erkennen

Ein EKG gleich zu Beginn, Blutwerte wie das Troponin und ein Herzultraschall zeigen, ob ein Infarkt, eine Herzschwäche oder eine andere Ursache hinter den Beschwerden steckt.

Stabilisieren

Überwachung am Monitor, Sauerstoff bei Bedarf, Schmerzlinderung und Medikamente, die die Gerinnung hemmen und das Herz entlasten; bei Wasser in der Lunge entwässernde Medikamente, wenn nötig Atemhilfe über eine Maske.

Weiterleiten

Braucht es einen Herzkatheter, wird die Verlegung in ein Zentrum mit Herzkatheterlabor zügig abgestimmt. Dort wird das verschlossene Gefäß mit einem Ballon geweitet und meist mit einer Gefäßstütze offen gehalten.

Der Weg

Vom Notruf bis zur Reha.

Beim Infarkt zählt die Zeit bis zum offenen Gefäß, bei der akuten Herzschwäche die rasche Entlastung.

  1. Notruf

    Bei Verdacht auf Herzinfarkt oder bei plötzlicher schwerer Atemnot 112 wählen, nicht selbst fahren. Bis Hilfe kommt: Oberkörper hoch lagern, enge Kleidung öffnen, nicht allein lassen.

  2. Rettungsdienst

    Schon vor Ort entsteht ein EKG. Zeigt es einen eindeutigen Infarkt, fährt der Rettungsdienst in der Regel direkt ein Zentrum mit Herzkatheterlabor an.

  3. Notaufnahme

    Ersteinschätzung, EKG, Blutwerte, Herzultraschall und Überwachung am Monitor; zugleich beginnt die Behandlung, die das Herz entlastet.

  4. Katheter oder Station

    Wird ein Herzkatheter gebraucht, folgt zügig die Verlegung in ein Zentrum mit Herzkatheterlabor. Eine akute Herzschwäche wird stationär behandelt, bei schwerem Verlauf auf der Intensivstation.

  5. Einstellung

    Auf Station werden die Medikamente eingestellt; dazu gehören Gespräche über Warnzeichen, tägliches Wiegen und Belastung.

  6. Reha und Nachsorge

    Eine Anschlussreha stärkt Belastbarkeit und Zuversicht. Die Kontrollen übernehmen danach Hausarztpraxis und Kardiologie, bei Bedarf auch das Krankenhaus.

Versicherung

Erst die Hilfe, dann die Abrechnung.

Gesetzlich versichert

Notfall und Krankenhaus sind Kassenleistung.

Notfallbehandlung, Diagnostik und die Behandlung auf Station oder Intensivstation sind Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, ebenso eine medizinisch nötige Verlegung. Eine Anschlussreha kann das Krankenhaus in die Wege leiten.

Gesetzlich Versicherte versorgt in Wertheim das Bürgerspital, das Plankrankenhaus.

Privat versichert oder selbst zahlend

Nach den Bedingungen des Vertrags.

In der Notaufnahme wird jede Patientin und jeder Patient gleich versorgt. Private Krankenversicherung und Beihilfe übernehmen die medizinisch notwendige Behandlung nach ihren Tarifen.

Für den weiteren Aufenthalt steht privat Versicherten und Selbstzahlenden auch die Main-Tauber-Klinik im selben Gebäude offen.

Fachärztinnen und Fachärzte

Ihre Ärztinnen und Ärzte.

Herzinfarkt und Herzschwäche behandelt in Wertheim die Klinik für Innere Medizin. Genannt sind ein Facharzt für Innere Medizin aus der Kardiologie und ein Facharzt für Innere Medizin und Notfallmedizin aus der Zentralen Notaufnahme.

  • Abdul Kader ObeidFacharzt für Innere MedizinWertheim
  • Srecko PiculinFacharzt für Innere Medizin & NotfallmedizinWertheim

Standorte

Wo behandelt wird.

Jede Klinik zeigt auf ihrer eigenen Seite, wie die Behandlung dort abläuft.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Woran erkenne ich einen Herzinfarkt?

Meist an einem anhaltenden Druck oder Brennen in der Brust, oft mit Ausstrahlung, Atemnot, Übelkeit und kaltem Schweiß. Bei Frauen, älteren Menschen und Menschen mit Diabetes zeigt er sich öfter durch Atemnot, Oberbauch- oder Rückenschmerzen und ungewohnte Erschöpfung. Im Zweifel ist 112 richtig, auch wenn sich die Ursache später als harmlos erweist.

Soll ich selbst in die Notaufnahme fahren?

Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt nicht, auch nicht mit dem Taxi. Der Rettungsdienst schreibt schon unterwegs ein EKG, lindert Beschwerden, kann eine gefährliche Rhythmusstörung sofort behandeln und wählt die Klinik, die zum Befund passt.

Gibt es in Wertheim ein Herzkatheterlabor?

Derzeit nicht. Im Bürgerspital erfolgen Erstdiagnostik, Stabilisierung und Überwachung; ist ein Herzkatheter nötig, wird die Verlegung in ein spezialisiertes Zentrum abgestimmt. Zeigt schon das EKG des Rettungsdienstes einen eindeutigen Infarkt, fährt er in der Regel direkt ein solches Zentrum an.

Was unterscheidet Angina pectoris vom Herzinfarkt?

Angina pectoris ist ein Engegefühl in der Brust bei Belastung, das in Ruhe nach wenigen Minuten nachlässt – ein Hinweis auf verengte Herzkranzgefäße, der ärztlich abgeklärt gehört. Tritt es erstmals, immer häufiger, in Ruhe oder anhaltend auf, kann ein Infarkt drohen: dann 112.

Wann wird eine Herzschwäche zum Notfall?

Wenn die Luft schon in Ruhe oder im Liegen knapp wird, der Atem rasselt oder Brustschmerz, Ohnmacht oder starkes Herzrasen hinzukommen: dann 112. Steigt das Gewicht innerhalb weniger Tage deutlich oder schwellen die Beine stärker an, sollte das zeitnah ärztlich abgeklärt werden.

Was kann ich bei Herzschwäche selbst tun?

Täglich wiegen, die Medikamente regelmäßig nehmen und nur nach Rücksprache ändern, in Bewegung bleiben, maßvoll salzen und nicht rauchen. Die passende Trinkmenge legt die Ärztin oder der Arzt fest; empfohlen sind auch Impfungen gegen Grippe und Lungenentzündung.

Wie geht es nach einem Herzinfarkt weiter?

Meist folgt eine Anschlussreha mit Training, Schulung und Beratung. Medikamente zum Schutz von Herz und Gefäßen werden oft dauerhaft genommen und nie eigenmächtig abgesetzt. Wann Arbeit, Sport und Autofahren wieder gehen, hängt vom Verlauf ab. Angst oder Niedergeschlagenheit danach sind häufig; es hilft, sie anzusprechen.

Beratung

Persönlich beraten lassen.

Schildern Sie Ihr Anliegen – die passende Klinik meldet sich bei Ihnen.

Die CGCE Group in den Medien

  • ARD
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • WAZ
  • ProSieben
  • DIE WELT
  • Hamburger Abendblatt
  • SWR
  • Süddeutsche Zeitung
  • Stuttgarter Zeitung
  • FOCUS
  • Handelsblatt
  • Berliner Morgenpost
  • Galileo
  • BILD
  • Gala
  • Brigitte
  • Apotheken Umschau
  • Mannheimer Morgen
  • Bild der Frau
  • sonnenklar.TV
  • Main-Echo
  • Klassik Radio
  • Fränkische Nachrichten
  • Bild der Frau Schlank & fit
  • Radio Gong 96.3

Bewertungen

Was Patientinnen und Patienten über uns sagen.

CGCE GroupVerifiziert

5.888 Bewertungen auf ProvenExpert

  • Maria

    Wow, was für ein erster Eindruck! Dr. Frank Gruner, dessen Professionalität von jahrelanger Erfahrung zeugt, war äußerst verständlich und menschlich (was mir sehr wichtig war). Er verstand meine Bedürfnisse, und seine Erklärungen und Anweisungen entsprachen genau meinen Vorstellungen. Die Patientenberaterin Jennifer war mit ihrem Charme ebenfalls eine große Hilfe und erklärte mir alles Notwendige und den weiteren Ablauf. Auch die Mitarbeiter am Empfang waren sehr höflich und freundlich. Ich melde mich nach der Operation mit meinen Eindrücken zurück. Vielen Dank an alle!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich habe eine Unterlidstraffung machen lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mein Dank geht vor allem an Frau Dr. Simidjiiska für ihre Fürsorge, Kompetenz und Empathie. Aber auch das gesamte Team der Klinik macht einen hervorragenden Job!

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Anonym

    Ich bin rundum begeistert von meiner Erfahrung in dieser Haartransplantationsklinik. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachsorge war alles hervorragend organisiert und professionell. Das gesamte Team war unglaublich freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Man hat sich jederzeit gut aufgehoben und ernst genommen gefühlt. Besonders positiv fand ich, dass sich alle Mitarbeiter ausreichend Zeit genommen haben, um meine Fragen zu beantworten und jeden Schritt verständlich zu erklären. Auch der Service war erstklassig. Die Organisation, die Betreuung vor und nach dem Eingriff sowie die Kommunikation waren wirklich hervorragend. Das gesamte Team hat einen sehr kompetenten und gleichzeitig menschlichen Eindruck gemacht. Die Klinik selbst ist modern, sauber und sehr gut ausgestattet. Während der Behandlung wurde äußerst sorgfältig und professionell gearbeitet, und ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, in guten Händen zu sein. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die tolle Betreuung und den freundlichen Umgang! Ich kann die Klinik absolut weiterempfehlen und bin mit meiner bisherigen Erfahrung sehr zufrieden. Wer Wert auf Professionalität, Qualität und einen hervorragenden Service legt, ist hier meiner Meinung nach bestens aufgehoben.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Andre W.

    Bisher war es nur ein Beratungsgespräch aber es war sehr gut.

    Weight Doctors Group
  • David C.

    Ich fand, dass der Arzt gut und verständlich erklärt hat. Ich habe diese Woche noch einen Termin in einer anderen Klinik, da ich mich gründlich informieren möchte; auch der Preis wird dabei eine Rolle spielen – darüber bin ich ganz offen.

    QUOLE Medisch Centrum
  • Momo

    Hervorragende Behandlung. Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge hat mir Dr. Koch stets ein sehr gutes Gefühl vermittelt. Ich litt jahrelang unter einer echten Gynäkomastie, nach der OP kann sich das Ergebnis sehen lassen, mein Selbstbewusstsein ist endlich zurückgekehrt. Ich kann die Alster Klinik jedem empfehlen, der schon lange mit dem Gedanken spielt sich operieren zu lassen.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Anonym

    Dr. Schubert gab mir das Gefühl, in genau der richtigen Praxis zu sein für mein Anliegen. Ich habe mich beim Beratungsgespräch sehr wohl gefühlt und verstanden gefühlt.

    Alster-Klinik Hamburg
  • Lieselotte S.

    Über die ehrliche Einschätzung

    Alster-Klinik Hamburg
  • Hannelore G.

    Ich habe mich sehr wohl geführt, das Gespräch war sehr gut, die Ärztin hat mir sehr ausführlich alles erklärt und bin mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gegangen.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Carmen K.

    Ich bin eine sehr ängstliche Person. Bei Herrn Dr. Neis habe ich mich sofort wohlgefühlt. Behandlungsgespräche, Umgang, Freundlichkeit – es passt alles. Ich kann ihn ohne Bedenken und Einschränkung nur weiter empfehlen. Dankeschön Herr Dr. Neis für die tolle Arbeit.

    CGCE Group
  • Michaela L.

    Dr. Klarner ist sehr nett, hat mich sehr gut beraten und aufgeklärt. Ich hab mich gut aufgehoben gefühlt, vielen Dank!

    Alster-Klinik Hamburg
  • Vanessa T.

    Ich habe mich sehr gut aufgenommen und beraten gefühlt und würde mich jederzeit wieder für die Westfalenklinik entscheiden.

    Westfalenklinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie

12 Marken an 23 Standorten in sechs Ländern

Welcher Standort liegt Ihnen am nächsten?

Terminbuchen